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Wäsche- und Schuhpflege

Wäschepflege

Funktionsbekleidung richtig waschen
Bei der Pflege und Reinigung von Funktionstextilien kann man im Grunde nicht viel falsch machen. Auch wenn die Materialien und Verarbeitungen in den letzten Jahren immer aufwändiger geworden sind, sind die Textilien verhältnismäßig pflegeleicht.


Warum spezielle Waschmittel?

Funktionstextilien bestehen aus Mikrofasern, Mischgeweben oder Membranen. Herkömmliche Waschmittel können diese Materialen nur schlecht oder mangelhaft reinigen. Ein schlechter Geruch bleibt in den High-Tech-Fasern haften.

Aus diesem Grund gibt es spezielle Waschmittel für Sportwäsche. Diese sorgen dafür, dass die Textilien angenehm riechen, atmungsaktiv, windabweisend und wasserdicht bleiben.

Erste Wäsche
Frisch gekaufte Kleider solltest du auf jeden Fall vor dem ersten Tragen waschen. Oft sind diese noch mit Farbrückständen und Chemikalien "verschmutzt".

Nach Gebrauch lauwarm ausspülen
Nach einer Trainingseinheit wasche ich die getragenen Funktionswäsche sofort mit lauwarmen Wasser, im Waschbecken, gut aus. So bleiben die Schweißrückstände nicht im Stoff und können sich somit auch nicht zersetzten, was erst die Geruchsbildung bewirkt.

Pflegehinweise für Laufbekleidung
Beim Waschen von Bekleidung aus Funktionsfasern muss man unbedingt auf die speziellen Pflegehinweise auf den Waschetiketten achten. Meist ist angegeben, dass man die Textilien bei 30 Grad mit Flüssig- oder Feinwaschmittel ohne Weichmacher und Duftstoffe in der Maschine reinigen kann. Sie lösen sich schneller auf, hinterlassen in den synthetischen Fasern keine Rückstände, sind nicht so aggressiv gegenüber Farben. Es gibt auch schon Produkte, die sich 60 Grad und mehr waschen lassen.

Wichtig ist, die Laufoberbekleidung auf links zu drehen und die Maschine geringer als bei normaler Wäsche zu füllen.

Wer Schweiß (und evtl. Deoreste) am Textil erst antrocknen oder es zu lange in der Sporttasche liegen lässt, belastet die High-Tech-Fasern extra und bekommt sie dann weniger gut heraus! Da Schweißreste im Material die Performance verschlechtern, gilt: Je häufiger man wäscht, desto besser funktioniert sie!

Ich persönlich nehme jeweils ein Synthetikwaschprogramm bei 30 Grad und flüssiges Feinwaschmittel von Perwoll und mit der Laufbekleidung wasche ich jeweils gleich auch die Schirmmützen, Handschuhe, Schweißbänder, etc. mit.

Die Laufbekleidung und die Sportunterwäsche sollten unbedingt intensiv mit Wasser gespült werden, denn Waschmittelrückstände würden eine Wasser abweisende Wirkung auf der Oberfläche verhindern. Dies verhindert Flecken im Stoff und zu viel Chemie auf der Haut. Wer das Gefühl hat, dass die Sportunterwäsche nicht richtig sauber wird, gibt einen Schuss Sagrotan Hygienereiniger mit in die Wäsche.

Auf keinen Fall sollte man Weichspüler verwenden (er zerstört die reibungslose Atmungsaktivität indem er die Poren verklebt)! Dieser beeinträchtigt die Funktion der synthetischen Stoffe. Die Schleuderumdrehung solltest Du auf die niedrigste Stufe einstellen - Funktionsfasern trocknen ja sehr schnell.

Zudem ist es wichtig, die feuchte Wäsche gleich aus der Maschine zu nehmen und auf keinen Fall dort länger liegen zu lassen.

Trocknen im Wäschetrockner
Das Trocknen der Funktionsbekleidung im Wäschetrockner ist bei niedrigen Temperaturen möglich und wird auch empfohlen. Für die imprägnierenden Schichten der Textilien wirkt sich das positiv aus. Aber ein direktes Trocknen auf dem Heizkörper ist auf jeden Fall zu vermeiden. Zu heißes Trocknen führt zum Aushärten von verklebten Nähten und von manchen Drucken. Nähte können dann spröde werden und brechen.

Lässt die Imprägnierung von Funktionsbekleidung nach, so kann man spezielle Imprägnierungsmittel besorgen. Die Laufbekleidung kann dann mit der Waschmaschine gewaschen und den Zusätzen imprägniert werden. Am besten, du lässt dich in einem Fachgeschäft beraten.


8 reine Tipps
RUNNERWORLD verrät die besten Waschtipps für Funktionsbekleidung.

  • Funktionswäsche sollte vor dem ersten Tragen gewaschen werden, denn Chemikalien und Farbrückstände können Hautreizungen verursachen.

  • Damit die Funktionstextilien nicht in Kindergrößen aus der Wäsche kommen, sollte man unbedingt die Pflegeetiketten beachten. Funktionswäsche darf meist nicht wärmer als 40° C im Schonwaschgang gewaschen werden. Nicht chloren und, wenn überhaupt nötig, nur bei niedrigster Stufe bügeln, denn Polyamide sind hitzeempfindlich.

  • Als Waschzusatz empfehlen sich Feinwaschmittel - aber niemals Weichspüler verwenden, er behindert den Feuchtigkeitstransport der Textilien beim Sport.

  • Trocknen: Generell trocknet Funktionsbekleidung sehr schnell, da die Stoffe/Fasern wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Trocknen auf schwacher Stufe im Trockner ist meistens möglich, außer bei Spezialausrüstungen.

  • Funktionsjacken mit Membran kann man fast ausnahmslos in der Waschmaschine waschen, meistens allerdings nur im Feinwäsche-Programm. Mitunter empfehlen die Hersteller sogar eine häufige Wäsche der Jacken, da die saubere Außenschicht eine bessere Funktion der Membran ermöglicht. Damit keine Waschmittelreste in den Textilien bleiben, sollten sie zweifach ausgespült werden.

  • Membranen wie Goretex verbessern mitunter ihre Funktion, wenn die Jacken nach der Wäsche im Trockner getrocknet werden. Die Imprägnierung verteilt sich hier besser.

  • Gegen Geruch: Sportwäsche aus Funktionsfasern fängt leicht an zu müffeln. Deshalb gleich nach Gebrauch waschen und trocknen. Es gibt sogar Funktionsteile (auch Unterwäsche), die bis zu 60° Grad gewaschen werden können - das ist der beste Garant gegen müffelnde Wäsche. Silberzusätze in den Textilien als Geruchshemmer funktionieren unterschiedlich gut, nach mehrmaligem Tragen ist die geruchshemmende Eigenschaft meist dahin. Abhilfe versprechen auch spezielle Waschzusätze.

  • Alternativ: Wer nicht allzu lange läuft und eher wenig schwitzt, kann Sportwäsche aus feiner Merinowolle ausprobieren: Leitet zwar nicht so viel Feuchtigkeit, aber die neuesten Produkte (etwa von Ortovox, Ulvang, Icebreaker) werden in leichter Qualität sehr fein verarbeitet, und Merinowolle nimmt kaum Gerüche an.


Waschsymbole

Weitere ausführliche Informationen über die Wasch- und Pflegesymbole findest Du hier.

Wie wasche ich richtig?
Diese umfangreiche Broschüre kann Dir wertvolle Hinweise zum Erhalt Deiner Textilien bieten.


Schuhpflege


Laufschuhe richtig reinigen und pflegen
Wer im Freien läuft, mutet seinen Laufschuhen so einiges zu - Schlamm, Kies, Pfützen, feuchtes Laub ... Das kann dazu führen, dass Schuhe abgenutzt aussehen, bevor sie es wirklich sind.

Ab und zu haben Deine Schuhe also eine Pflegekur verdient!

Trocknen nach dem Lauf
Nach dem Laufen solltest Du Deine Schuhe zunächst in einem gut belüfteten Raum trocknen. Dabei sollten die Laufschuhe aber keiner zu großen Wärme und Hitze ausgesetzt werden. Weder der Platz vor dem Radiator noch direkt vor oder auf der Heizung sind zur Trocknung geeignet, da die hohe Hitze nachhaltig dem Schuhmaterial schaden würde. Gleiches gilt auch für direktes Trocknen in der Sonne oder der Aufbewahrung im Kofferraum eines Autos im Hochsommer. Um die Nässe besser aus dem Sportschuhe zu bekommen, solltest Du diese mit Zeitungspapier ausstopfen und je nach Feuchtigkeit und Nässegrad der Laufschuhe, diesen mind. einen Tag Pause gönnen.

Leichte Verschmutzung der Laufschuhe
Wenn die Laufschuhe getrocknet sind, kannst Du den groben Oberflächenschmutz wie Schlamm und Erde mit einer alten Zahn- oder Nagelbürste entfernen. Härterer Schmutz wird am besten mit lauwarmen Wasser behandelt. Dazu eignen sich am besten ein Schwamm und eine geeignete Bürste. Auf Chemikalien oder andere Reinigungsmittel sollte unbedingt verzichtet werden, da diese das Material nur zusätzlich schädigen und den Alterungsprozess eines Laufschuhs nur noch beschleunigen.

Intensive Reinigung der Laufschuhe
Nach der Entfernung des Grobschmutzes mit einer Bürste, nimmst Du ein altes Tuch und lauwarmes Wasser zur Hand und säuberst die Schuhe mit dem Tuch. Die Schuhe sollten dann wieder getrocknet werden, wobei darauf zu achten ist, dass das Zeitungspapier von Zeit zu Zeit gewechselt werden muss. Bei hoher Feuchtigkeit sollten auch die Einlegesohlen entnommen werden bzw. separat getrocknet werden. Hier ist die Reinigung grundsätzlich sehr einfach und unkompliziert und können wie die Laufschuhe gereinigt werden. Bei der Trocknung ist darauf zu achten, dass die Einlagen sich nicht verbiegen oder Wellen schlagen.
Je nach der Feuchtigkeit und Nässe kann es ca. zwei bis drei Tage dauern, bis die Schuhe bei Raumtemperatur komplett trocken sind. Versuche nicht durch direkte Hitze diesen Prozess zu beschleunigen oder noch nicht trockene Laufschuhe wieder in Einsatz zunehmen.

Waschmaschine - Nein danke!
Auch wenn es schnell und bequem erscheint die Sportschuhe kurz bei 30 Grad in die Waschmaschine zu werfen, ist hier von nochmals dringend abzuraten. Die Kombination aus hoher Hitze, viel Wasser und dem Waschmittel setzen dem Schuh stark zu und verkürzen die Lebensdauer eminent. Das häufigste Problem dabei ist, dass sich der Kleber zwischen Sohle und Zwischensohle löst und der Schuh auseinander fällt. Ein weiteres Problem ist, dass die Elastizität der Zwischensohle schnell brüchig wird.

Reinigungsmittel für Laufschuhe
Wie bereits angesprochen sollte bei der Reinigung weitestgehend auf Chemikalien oder Reinigungsmittel verzichtet werden. Im gut sortierten Schuh- und Sporthandel erhältst Du Schuhdeos, die antibakteriell wirken und damit auch den unangenehmen Geruch beseitigen. Weitere Reinigungsmittel sind in der Regel nicht nötig.

Nur mit trockenen Laufschuhen laufen ...

Mit feuchten Laufschuhen solltest Du nie laufen, da die Gefahr besteht, dass sich das Obermaterial zu fest ausdehnt. Vielleicht hilft das, wenn die Laufschuhe zu eng sind - ich habe das aber noch nie ausprobiert ...

10 Pflegetipps in Kürze
RUNNERS POINT verrät die besten Pflegetipps für Laufschuhe.

  • Schuhe nach jedem Lauf in gut belüftetem Raum lagern.

  • Laufschuhe gehören nicht in die Waschmaschine und in den Trockner.

  • Laufschuhe von Hand mit kaltem Wasser säubern.

  • Keine scharfen Seifen oder Reinigungsmittel benutzen.

  • Nasse Laufschuhe mit Zeitungspapier ausstopfen.

  • Schuhe nie bei starker Hitze (Sonne, Heizung etc.) trocknen lassen.

  • Schuhe vor erneutem Gebrauch ausreichend lange trocknen lassen.

  • Bei ganz schlechtem Wetter können Trailschuhe zum Laufen geeigneter sein.

  • Von Zeit zu Zeit ist der Einsatz von Schuhdeos und -puder sinnvoll.

  • Ist die Außensohle abgelaufen, wird es Zeit für einen neuen Schuh.




 
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