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Buchstabe Z

Lexikon

Lerne das richtige Vokabular kennen und verstehen.
Pronation, Laktat, Anaerober Schwellenbereich ... Du verstehst nur Bahnhof? Hier wird Dir geholfen!
Ob zum Angeben bei Deinen Laufkameraden oder zum schnellen Nachschlagen, ich gebe Dir einen kompakten Überblick über das "Fachchinesisch" des Laufsports.

Zatopek
Emil Zatopek, die "tschechische Lokomotive"

Die tschechische Lauflegende Emil Zatopek ist bisher der einzige Läufer, der bei Olympischen Spielen über 5.000 m, 10.000 m und auch im Marathon Gold holen konnte. Seine „Markenzeichen“ sind die heraushängende Zunge und sein wackelnder Kopf, die seinen Laufstil einmalig machten. Der Läufer mit dem Spitznamen die „tschechische Lokmotive“ wirkt schon kurz nach dem Start, als wäre er körperlich am Ende. Ein Trugschluss. Denn Zatopeks Willensstärke ist unschlagbar, wenn Emil Dampf machte konnten die Gegner nicht mehr folgen. Von Mai 1948 bis  Juni 1954 konnte niemand Emil Zatopek über die 10.000 m Distanz besiegen.

Seine Erfolgsbilanz:
- Olympische Spiele in London 1948 über 5.000 m Silber + 10.000 m Gold.
- Olympische Spiele in Helsinki 1952 über 5.000 m + 10.000 m + im Marathon Gold.
- Europameisterschaften in Brüssel 1950 über 5.000 m + 10.000 m Gold
- Europameisterschaften in Bern 1954 über 5.000 m Bronze + 10.000 m Gold
- 1951 lief er als erster Mensch mehr als 20 Kilometer in einer Stunde.

Insgesamt stellte Emil Zatopek 18 Weltrekorde auf.

Bei den Olympischen Spielen in Melbourne 1956 lief er trotz eines Leistenbruchs auf Platz 6. Ein Jahr danach beendet er seine Karriere. Am 22. November 2000 stirbt der tschechische Volksheld im Alter von 78 Jahren in Prag.

„Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“ - so beschrieb der tschechische „Athlet des Jahrhunderts“ seine Leidenschaft.

Zecken
Da Laufen oftmals eine schweißtreibende Angelegenheit ist, gehören wir bei den kleinen Blutsaugern zum bevorzugten Beuteschema. Die kleinen parasitären Spinnentiere verfügen an den Vorderbeinen über ein so genanntes Haller’sches Organ, mit dem sie Buttersäure und Ammoniak im Schweiß sowie Kohlendioxid riechen können. Die Mini-Vampire halten sich vornehmlich im Gestrüpp und in hohen Gräsern auf und werden von ihren “Opfern” im Vorbeilaufen abgestreift. Dass Zecken sich von Bäumen auf uns herabfallen lassen, ist genauso ins Märchenreich zu verbannen, wie die Geschichte, dass die Tiere uns vom Boden aus anspringen können.

Gegen diese Vampire hilft kein Knoblauch!
Bei Laufeinheiten auf Wald- und Wiesenwegen kann das Abstreifen der Tiere damit verhindert werden, dass man einen Sicherheitsabstand zu Büschen, Gräsern und zum Unterholz einhält. Bei Querfeldeinläufen kann sich der Sportler mit Kompressionssocken, enganliegenden Tights, Langarm-Shirts und geschlossenen Laufschuhen schützen. Übrigens: Zecken sind auf heller Bekleidung besser zu erkennen. Das Einreiben mit Insektenschutzmitteln ist zwar kein absoluter Schutz, reduziert aber die Gefahr für rund zwei Stunden. Nach einem Crosslauf ist es ratsam, sich gründlich auf mögliche Zecken hin zu untersuchen. Auch die Kleidung sollte mit großer Sorgfalt nach ihnen abgesucht werden. Da Zecken einige Zeit benötigen, um durch die feste menschliche Haut zu gelangen, besteht die Möglichkeit sie noch rechtzeitig zu entfernen. Weiche Hautfalten in durchbluteten Körperpartien wie Achselhöhlen, Kniekehlen oder die Leistengegend werden von den Plagegeistern bevorzugt.

Impfen ja oder nein?
Zecken können schwerwiegende Erkrankungen wie Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) zu übertragen. Beim Laufen (vor allem in Süddeutschland) zwischen Juni und September ist erhöhte Vorsicht geboten. Die meisten Zeckenbisse laufen zwar unproblematisch ab, aber rund fünf Prozent aller Zecken sind entweder mit Borreliose oder FSME infiziert. Gegen FSME gibt es mittlerweile eine Schutzimpfung, nicht aber gegen die Borreliose, die bei Ausbruch nur mit Antibiotika bekämpft werden kann. Für Läufer in Risikogebieten wird eine Impfung gegen den FSME-Virus empfohlen, während Experten von flächendeckenden Zeckenschutzimpfungen abraten – wegen möglicher Impfstoffunverträglichkeiten.

Wenn du nicht sicher bist, ob du die Zecke vollständig entfernt hast oder wenn Hautrötung, grippeähnliche Symptome, steifer Nacken, Abgeschlagenheit, Sehbeschwerden oder Übelkeit auftreten, solltest du auf jeden Fall sofort zum Arzt gehen.

Zehenriegel
Verstärkung des Schaftes im Bereich der Großzehe (Vorfuß-Innenseite), um das Durchbohren des Meshmaterials durch den großen Zeh zu verhindern.

Zeitmessung
Messsystem bei Wettkämpfen zur Ermittlung der individuellen Laufzeiten aller Teilnehmer. Neuerdings werden zur exakten Zeiterfassung Transponder eingesetzt.

Zeitmessung bei der Leichtahletik:
Mit dem freien Auge ist es dem Menschen nahezu unmöglich, die Geschwindigkeit in den Laufbewerben und natürlich vor allem die genaue Zeit zu ermessen, also braucht es ein genaues Messinstrument. Wird eine Laufentscheidung gestartet, dann erfolgt dies über einen Startschuss, durch den die Zeitmessung automatisch aktiviert wird.

Bei längeren Läufen gibt es dann pro Runde eine Zwischenzeit, wobei dies bei 5.000 Meter noch interessanter ist, weil man die Rundenzeiten vergleichen kann, bei 400 Meter ist die Zwischenzeit eine Richtmarke, die auf die Finalzeit schließen läßt. Die Zwischenzeit wird immer bei der Ziellinie gemessen und ist auch bei TV-Übertragungen eingeblendet.

Die Endzeit wird auch bei der Ziellinie gemessen, wobei hier eine besondere Kamera zum Einsatz kommt. Sie ist auf Höhe der Ziellinie aufgebaut und ist ständig im Betrieb. Sie hilft, dass die Zwischenzeit gemessen und angezeigt werden kann und ist auch für die tatsächlich erreichte Gesamtzeit verantwortlich.

Es gibt bei der Zeitmessung in der Leichtathletik aber immer einen Plan B. Und dieser ist die mechanische Messung, die durch drei Schiedsrichter erhoben wird. Diese stoppen manuell die Zeit und vergleichen nach Ende des Laufbewerbes, auf welchen Wert sie gekommen sind und welchen Wert die automatische Messung ergeben hat. Immer wieder kann man beobachten, dass die Zeit, die eingeblendet war, nach oben oder unten um das eine oder andere Hundertstel korrigiert wird - das hat mit dem Vergleich von automatischer und manuell Zeit zu tun.

Zielkamera
Die Zielkamera ist ein wesentliches Hilfsmittel für die Zeitmessung.

Die Zeitmessung spielt bei vielen Sportarten eine große Rolle und das gilt natürlich auch für die Laufbewerbe in der Leichtathletik. Berühmt ist der Schuss als Startsignal, mit dem das Rennen aufgenommen wird und damit wird auch die Zeitmessung gestartet.

Das Rennen, sei es über 100 Meter Sprint, 5.000 Meter Langstrecke oder andere Strecken und Bewerbe, wird immer an der gleichen Stelle beendet, nämlich bei der einmalig integrierten Ziellinie, die sich auf der achtspurigen Laufbahn befindet.

Und genau auf dieser Höhe befindet sich die Zielkamera, die für die Zeitnehmung eine große Rolle spielt, aber die auch festhalten kann, wer zuerst das Ziel erreicht hat. Die Kamera ist ständig in Betrieb und dient auch für die Zwischenzeiten und, falls vorhanden, für die einzelnen Rundenzeiten. Das ist beispielsweise über die langen Strecken wie 3.000 Meter Hindernis oder 3.000, 5.000 bzw. 10.000 Meter sehr interessant, weil man die Rundenzeiten vergleichen und auf die Gesamtzeit hochschätzen kann.

Somit hat die Zielkamera zwei Funktionen. Die primäre Funktion ist es natürlich, die Zeitmessung abzuschließen, sodass umgehend das Publikum vor Ort im Stadion informiert werden kann, aber auch die TV-Übertragungen das Ergebnis einblenden können. Das sekundäre Ziel ist bei knappen Rennen gegeben, wenn man mit freiem Auge kaum wahrnehmen kann, wer zuerst die Ziellinie vollständig überquert hat.

Dann dient das Kamerabild als Beweis, wer das Rennen gewonnen hat oder auch wer auf den folgenden Plätzen platziert ist. Das ist vor allem bei Großveranstaltungen wichtig, denn hier ist der dritte Platz mit der Bronzemedaille belohnt, der vierte Platz ist der unangenehmste, weil man keine Medaille mehr gewinnen kann.

Zimt
Zimt ist der superleckere Joker für alles: Da Zimt mehrere hundert Substanzen, wie zum Beispiel das Polyphenol MHCP enthält, sollte er nicht nur zu Weihnachten eingesetzt werden. Zimt wirkt sich unter anderem positiv auf den Stoffwechsel aus.

Bedeutung im Sport:

  • Wirkt entzündungshemmend

  • Stärkt das Immunsystem

  • Wirkt antioxidativ

  • Verbessert den Glukosestoffwechsel


Anwendung:

  • Täglich ½ Teelöffel pro Dosierung


Wann:

  • Vor Intervall-Training

  • Vor dem Wettkampf

  • Bei Verletzungen

  • Bei hohen Trainingsumfängen


Bedeutung für die Gesundheit:

  • Senkt den Blutdruck

  • REguliert den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern

  • Verbessert die Wahrnehmung bei Alzheimerpatienten

  • Wirkt gegen Tumorbildung

Zink
Schneller erholt durch Zink: Wegen seiner herausragenden Funktion als Baustein von Enzymen und Strukturproteinen kommt dem Spurenelement Zink in der Sportlerernährung, besonders in der Regenerationsphase, eine Sonderrolle zu.

Bedeutung im Sport:

  • Aktivierung von Muskelenzymen

  • Höhere muskuläre Proteinsynthese

  • Stabilisierung der Immunfunktion

  • Wichtig für den Stoffwechsel der Geschlechtshormone


Anwendung:

  • Täglich 15 bis 20 mg (Sport-Ernährung) pro Dosierung


Wann:

  • Nach dem Sport


Bedeutung für die Gesundheit:

  • Wird bei Augen- und Hauterkrankungen eingesetzt

  • Unterstützt die Wundheilung

  • Stärkt das Immunsystem

  • Wirkt gegen Diabetes Mellitus

  • Verbessert die Beweglichkeit bei Rheuma


Zink in Lebensmitteln:
Zinkreiche Lebensmittel (pro 100 g):

  • Leber (6-8 mg)

  • Austern (> 7 mg)

  • Linsen (5,0 mg)

  • Gelbe Erbsen (4,0 mg)

  • Weizenvollkorn (4,0 mg)

Zunge
Gepolsterte Lasche, die über dem Fußrücken liegend den Druck der Schnürsenkel reduzieren soll. Bei wasserdichten Schuhen ist die Zunge i.d.R. auch seitlich festgenäht.

Zwiebelprinzip
Unter dem Zwiebelprinzip versteht man das Tragen von mehreren Bekleidungsschichten übereinander zum Schutz vor Kälte. Die zwischen den verschiedenen Schichten liegende Luft isoliert hervorragend gegen niedrige Temperaturen. Läufer, die auch im Winter nicht auf ihr Pensum verzichten wollen, sollten sich das Zwiebelprinzip zu Herzen nehmen.

Zwischensohle
Die Zwischensohle wird allgemein als das Herzstück eines Laufschuhs bezeichnet. Seit dem Beginn der Entwicklung von Laufschuhen wurde ihr größte Aufmerksamkeit geschenkt. Man hat viel Wert darauf gelegt, den Fuß vor Verletzungen zu schützen und den Aufprall abzudämpfen. Die Außensohle eines Laufschuhs ist wiederum nicht nur für den nötigen Grip, sondern auch für den Schutz der Zwischensohle gegen Abrieb zuständig.

Das steckt in der Zwischensohle
Zwei chemisch hergestellte Schäume spielten lange Zeit die größte Rolle bei der Herstellung der Zwischensohlen: PU (Polyurethan) und EVA (Ethylen-Venyl-Acetat). Insgesamt hat sich dann eher das EVA durchgesetzt, wobei man zwischen druckgeschäumten und geschnittenem EVA unterscheidet.
Erstgenanntes lässt sich in jede beliebige Form bringen und fühlt sich glatt an, das konventionelle EVA wird aus einem großen Block geschnitten, fühlt sich etwas rauer an, besticht aber durch einen sehr gleichmäßigen Härtegrad, welcher in einer so genannten „Shore“-Härte gemessen wird.

Dämpfungseigenschaften der Zwischensohle

In die Zwischensohlen werden aus unterschiedlichen Gründen zusätzliche Dämpfungselemente eingebaut, in der Regel im Fersen- und im Vorfußbereich. Die Laufschuhindustrie hat sich in den letzten Jahren mit neuartigen Schäumen befasst, um die Zwischensohlen noch leichter und haltbarer zu machen, sowie mit noch besseren Dämpfungseigenschaften auszustatten. Während die früheren Zwischensohlen mit ihrer Dicke und der hohen Sprengung großen Einfluss auf die Landung und Abrollbewegung nahmen, sind die heutigen Zwischensohlen flacher und mit weniger Sprengung ausgestattet, um die natürliche Laufbewegung möglichst wenig zu beeinflussen. Die Lebensdauer von synthetisch hergestellten Schäumen ist begrenzt. Sie trocknen nach und nach aus, werden spröde und können sogar schrumpfen.
Auch die Dämpfungsqualität lässt damit im Laufe der Zeit nach. Wie schnell dieser Verschleiß von statten geht, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. Körpergewicht, Laufstil, Untergrund und Pflege der Laufschuhe.




 
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