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Buchstabe W

Lexikon

Lerne das richtige Vokabular kennen und verstehen.
Pronation, Laktat, Anaerober Schwellenbereich ... Du verstehst nur Bahnhof? Hier wird Dir geholfen!
Ob zum Angeben bei Deinen Laufkameraden oder zum schnellen Nachschlagen, ich gebe Dir einen kompakten Überblick über das "Fachchinesisch" des Laufsports.

Wackelbrett
Ein Wackelbrett ermöglicht es, die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Es handelt sich dabei um Trainingsgeräte, die als instabile Unterlage fungieren. Meistens können Wackelbretter auf mehreren Ebenen kippen. Trainiert wird entlang aller Achsen des Körpers: Querachse (links/rechts), Längsachse (vor/zurück), Horizontalachse (gedreht).

Wadenkrampf
Er ist meist sehr schmerzhaft, aber in der Regel auch harmlos. In seltenen Fällen kann er aber auch auf Erkrankung hinweisen.

Was ist ein Wadenkrampf?
Durch eine Fehlfunktion der Nerven verkrampft der Muskel. Dies kann eine große Auswahl an Ursachen haben. Gerade bei Sportlern ist ein nicht ausgeglichenes Verhältnis der Elektrolyte – meist das Kochsalz – Grund für einen Wadenkrampf.
Die Zufuhr oder Einnahme von Elektrolyten und Kochsalz durch Getränke oder Energy Gels sorgt hier zumeist für Linderung und Abhilfe.

Wassermangel oder auch Alkoholisierung können weitere Ursachen für einen Krampf sein. Während des Trainings oder eines Wettkampfes kann auch die mangelnde Durchblutung, eine Überbeanspruchung der Muskulatur aber auch eine orthopädische Ursache wie eine Fehlstellung des Fußes der Grund für einen schmerzhaften Wadenkrampf sein.

Was hilft gegen Wadenkrampf?
Wir Sportler kennen einige Methoden, um den Wadenkrampf loszuwerden. Hierzu gehört die Massage des betroffenen Muskels genauso wie das Strecken des Fußes oder das Beugen des Fußes Richtung Schienbein. Die weitverbreitete Meinung, dass die Einnahme von Magnesium vorbeugend sein, ist in Untersuchungen nicht nachgewiesen worden.

Wadenzerrung
Mit einer Schwellung verbundene, schmerzhafte Muskelverhärtung in der Wade, bei Läufern meist verursacht durch eine kurzzeitige Überbelastung des betroffenden Muskels bei schnellen Antritten, schweren Hügelläufen oder in unebenem Gelände.

Warm-up
Aufwärmen durch Laufen in langsamsten Tempo zur Vorbereitung auf intensive Trainingsbelastungen oder einen Wettkampf.

Wassergraben
Der Wassergraben ist eine Besonderheit bei dem Hindernislauf.

Es gibt bei den Laufbewerben eine Besonderheit, die im Leichtathletik-Stadion nicht durch die Laufbahn abgedeckt werden kann: den Wassergraben. Er spielt nur einmal eine Rolle, nämlich beim Hindernislauf über die Distanz von 3.000 Meter.

Der Wassergraben befindet sich innerhalb der Laufbahn und zwar am Scheitelpunkt einer der beiden Kurven der ovalen Laufbahn. Die Läuferinnen bzw. Läufer müssen den Wassergraben, vor dem eine Hürde als Hindernis aufgebaut ist, überwinden, um den Bewerb ordnungsgemäß absolvieren zu können, wobei dieser ein Kriterium sein kann.

Viele meinen, dass der Wassergraben ohnehin nicht tief ist und man kaum stolpern kann, aber dabei liegt man falsch. Der Wassergraben, der gleich an die Hürde anschließt, ist bei der Hürde 70 Zentimeter hoch, also so hoch steht das Wasser und wird dann zusehends flacher. Insgesamt ist der Wassergraben 3,66 Meter lang und breit.

Zum Zuschauen ist der Wassergraben immer spektakulär, wenn eine Gruppe Teilnehmer/innen über diesen hinweglaufen, aber für die Beteiligten ist er eine Falle. Gut hat man es erwischt, wenn man direkt auf der Hürde wegspringen kann und damit die tiefste Stelle nicht mehr erlebt, weniger gut ist es, wenn man ausrutscht oder abgedrängt wird, weil dann kann es sein, dass man genau in der tiefesten Stelle landet und das kann zu einem Sturz führen, zumindest kann man ein paar Positionen und Schwung verlieren.

Weitsprung
Der Weitsprung ist eine Disziplin in der Leichtathletik.

Der Weitsprung zählt zu jenen Bewerben in der Leichtathletik, der schon in der Antike bekannt war. Die Menschen hatten immer schon das Bedürfnis nach "höher, schneller, weiter" und der Weitsprung war ein perfektes Mittel, um zumindest einen dieser Ansätze anzubieten.

Beim modernen Weitsprung, wie er bei großen Bewerben oder den Olympischen Sommerspielen ausgetragen wird, gibt es für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, drei Sprünge zu absolvieren und die besten werden dann in das Finale aufgenommen. Dort hat man weitere Möglichkeiten, einen weiten Sprung zu zeigen.

Für jeden Sprung hat man eine Minute Zeit, um sich zu konzentrieren und um die Bestleistung zu präsentieren. In fünf Phasen wird der Weitsprung selbst durchgeführt. Zuerst gibt es den Anlauf, mit dem hohe Geschwindigkeit aufgenommen wird. In der zweiten Phase erhöht der Teilnehmer die Geschwindigkeit noch. Optimal ist es, wenn die höchste Geschwindigkeit zwei Schritte vor dem Absprungbalken erreicht wird.

Die dritte Phase ist der Absprung selbst, der durch das Strecken des vorletzten Schrittes eingeleitet wird. Der Teilnehmer stößt sich beim letzten Schritt vom Absprungbalken ab, den er nicht überschreiten darf, weil sonst der Sprung als ungültig gewertet wird. Nach dem Abstoßen zieht der Sportler die Schultern nach oben, um noch mehr an Höhe zu gewinnen. Die vierte Phase ist der Flugphase selbst. Durch Bewegungen von Arme und Beine wird sichergestellt, dass das Gleichgewicht gehalten wird und man nicht frühzeitig abstürzt oder auf die Seite kippt. Die fünfte Phase ist schließlich die Landung, bei der die Beine nach vorne gestreckt werden, denn als Landepunkt zählt jener Punkt, bei dem die Füße wieder den Boden in der Landefläche berühren.

Männer können bei optimalen Bedingungen bis zu neun Meter weit springen, Frauen erreichen 7,5 Meter.

Wettkampf
Wettbewerb, bei dem sich Läufer miteinander messen. Meist auf exakt vermessenen Strecken und mit einer Zieleinlaufwertung oder Zeitmessung organisiert.

Wettkampfschuh
Dieser Laufschuh richtet sich v. a. an leichte bis mittelschwere Läufer/innen (bis 85/90 kg bzw. bis 70/75 kg), die einen leichten Schuh für (schnelle) Trainingseinheiten und/oder Wettkämpfe suchen. Der Schwerpunkt dieser Schuhe liegt auf niedrigem Gewicht, hoher Flexibilität, Dynamik und guten Abrolleigenschaften. Dämpfung und Stabilität treten in den Hintergrund. Die meist auf einem stärker gebogenen Leisten gefertigten Schuhe sind für Neutralfußläufer und nicht zu starke Überpronierer zu empfehlen. Supinierer finden eventuell unter den neutralen Varianten eine mögliche Lösung. Auch Vor- und Mittelfußläufer kommen mit diesen Schuhen oft gut zurecht.
--> Lightweight-Trainer

Windchill-Effekt
Dieser Effekt beschreibt den Unterschied zwischen der tatsächlichen, gemessenen Temperatur und der durch den Wind beeinflussten, gefühlten Temperatur. Beträgt die Außentemperatur beispielsweise 5°C und der Wind weht mit 40 km/h (dies entspricht Windstärke 6), so liegt die gefühlte Temperatur bei nur noch sehr kalten -8 °C. Dies entspricht einem Unterschied von immerhin 13°C!
Abhilfe schafft an dieser Stelle winddichtes oder zumindest windabweisendes Material, wie z.B. Softshells oder Hardshells, welches den Körper schützt und den Wärmehaushalt erheblich unterstützen kann.

Windmessgerät
Gerät zur Messung der Windstärke.

Es gibt verschiedene Techniken, den Wind zu messen und unterschiedliche Motivationen, warum dies für eine Sportart wichtig sein kann. Im Falle vom Skispringen geht es um die Sicherheit der Skispringerinnen und Skispringer, denn zu starke Windböen können lebensgefährlich werden. In der Leichtathletik hat man solche Sorgen nicht. Dort hat das Windmessgerät die Aufgabe, den Wind zu messen und damit festzustellen, ob eine Rekordleistung wirklich einen Rekord erbracht hatte.

Das Windmessgerät wird im Leichtathletikstadion aufgestellt ist ein Gerät, das auf drei Beinen aufgestellt wird. Damit erreicht es eine gewisse Höhen und man misst nicht den Wert in Bodennähe. Es handelt sich dabei um keine Messstation, wie sie in der Wetterbeobachtung in zwei Meter Höhe angebracht wird, aber die Genauigkeit ist schon gegeben.

Relevant ist die Stärke des Windes vor allem dann, wenn eine neue Rekordzeit gelaufen wurde. Denn die Windstärke spielt beim Sprint über 100 oder 200 Meter oder auch beim Weitsprung und Dreisprung eine große Rolle. Bläst der Wind stärker als mit zwei Meter pro Sekunde von hinten, dann ist der Rückenwind zu stark, um die Leistung als Rekord anerkennen zu können. Das Rennen oder den Bewerb gewinnt man zwar, der neue Rekord kann aber nicht eingetragen werden.

Bei Gegenwind spielt das keine Rolle, aber dann ist ein Rekord praktisch ausgeschlossen. Von daher ist das Windmessgerät oftmals auch ein Hindernisgrund, warum man keinen neuen Rekord erleben konnte und es ist immer präsent, wie die Windgeschwindigkeitseinblendungen bei TV-Übertragungen immer wieder zeigen.

Windstopper
GORE WINDSTOPPER® verhindert, wie der Name schon sagt, dass Wind durch die Kleidung dringt. Zwischen zwei Textilschichten wird eine äußerst leichte GORE WINDSTOPPER® Membran eingearbeitet. Trotz der Winddichte ist GORE WINDSTOPPER® hoch atmungsaktiv, sie lässt die Haut ungehindert atmen. Die Körperfeuchtigkeit kann ungehindert entweichen und daher ist  Sportbekleidung, die über eine GORE WINDSTOPPER® Funktion verfügt, genau richtig für kältere Witterungen. GORE WINDSTOPPER® Produkte können außerdem hervorragend als Zwischenschicht getragen werden. Da es sich um sehr leichtes Material handelt, ist GORE WINDSTOPPER® sehr beliebt bei den Herstellern von Sportartikeln. Outdoor- und Wintersportartikel von Schöffel, Patagonia oder  Berghaus sowie Laufartikel von Asics oder adidas verfügen über eine GORE WINDSTOPPER® Funktion.

Wiederholungsmethode
Die Wiederholungsmethode ist eine Trainingsform, bei der es mehrmalig zur Ausführung wettkampfspezifischer Belastung mit sehr hohen Intensitäten (90% bis 100%) kommt. Sie ähnelt in vielen Bereichen der Intervallmethode.

Im Gegensatz zur Intervallmethode wird in den Pausen bei der Wiederholungsmethode eine vollständige Erholung angestrebt.

Die beanspruchten Systeme wie Atmung-Herz-Kreislauf und der Stoffwechsel sollen hier wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden. Das heißt z.B. die Herzfrequenz sollte 90 bis 100 Schläge pro Minute wieder unterschreiten. Die Laufintervalle betragen 20 bis maximal 180 Sekunden und die Ruhephasen können 6 bis 12 Minuten dauern. So wird ein komplett anderer Trainingsreiz bei der intensiven Wiederholungsmethode als beim extensiven Lauftraining gesetzt.

Die Trainingswirkung ergibt sich aus dem Durchlaufen aller physiologischen Prozesse bis zum notwendigen Funktionsniveau. Diese Methode kann die Laktattoleranz, die Kraft- oder Schnelligkeitsausdauer, aber auch die maximale Sauerstoffaufnahme oder das Tempogefühl verbessern. Auch können die Bewegungsabläufe durch das Training effizienter gestaltet werden.

Diese Trainingsform sollte nur von erfahrenen und gesunden Läufern praktiziert werden.

Winterlaufschuhe
Laufschuh, der für den "Wintereinsatz" gedacht ist. Werden häufig den Geländelaufschuhen zugeordnet, obwohl es viele Modelle gibt, die für Asphaltlaufen gedacht sind. Wichtigstes Merkmal ist ein robuster, wasser- zumeist winddichter Schaft.

Wundscheuern
Schmerzhafte Hautreizung durch Reibung. Gegen das Aufscheuern der Brustwarzen hilft Vaseline. Optimal ist das Abkleben der Warzenspitzen (Brustwarzen) mit kleinen Leukoplast-Ecken (Pflaster) - vor dem Lauftraining versteht sich und erst recht vor Wettkämpfen.




 
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