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Buchstabe M

Lexikon

Lerne das richtige Vokabular kennen und verstehen.
Pronation, Laktat, Anaerober Schwellenbereich ... Du verstehst nur Bahnhof? Hier wird Dir geholfen!
Ob zum Angeben bei Deinen Laufkameraden oder zum schnellen Nachschlagen, ich gebe Dir einen kompakten Überblick über das "Fachchinesisch" des Laufsports.

Machart
--> Leistenkonstruktion

Magnesium
Magnesium ist im Körper an tausenden von Reaktionen beteiligt. Da Magnesium auch eine große Rolle im Energiestoffwechsel spielt, haben Sportler einen erhöhten Magnesium Bedarf.

Bedeutung im Sport:


Anwendung:

  • 300 bis 800 mg täglich (Sportler-Empfehlung) pro Dosierung


Bedeutung für die Gesundheit:

  • Wird bei Herzkrankheiten eingesetzt

  • Wird bei Osteoperose eingesetzt

  • Hilft beim Aufbau von Knochen und Zähnen


Magnesium in Lebensmitteln:
Magnesiumreiche Lebensmittel (pro 100 g):

  • Gerste/Reis (unpoliert) (160 mg)

  • Weizenkleie (580 mg)

  • Sonnenblumenkerne (420 mg)

Marathon
Ort in Griechenland, in dessen Nähe im Jahr 490 v. Chr. eine Schlacht zwischen Persern und Athenern stattfand. Nach der Legende soll der Bote Pheidippides die Kunde des Sieges laufend vom Schlachtfeld nach Aten (circa 40 Kilometer entfernt) gebracht haben. Dies ist die Grundlage des modernen Marathonlaufs, der heute exat 42,195 Kilometer misst. Der Grund: Bei den Olympischen Spielen 1908 in London wünschte die königliche Familie den Start des Marathonlaufs von ihrem Fenster im Schloss Windsor aus zu sehen. Das Ziel sollte vor der königlichen Loge im Stadion sein. Der Kurs wurde entsprechend angepasst und maß schließlich, rein zufällig also, 42,195 Kilometer. Diese Distanz wurde später für zukünftige Spiele verbindlich festgelegt.

Marathon
Der Marathonlauf (kurz Marathon) ist eine sportliche Laufveranstaltung über 42,195 km und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik. Der Name Marathon wird auch allgemein für lange oder große Ausdauer erfordernde sportliche Ereignisse benutzt, wie z.B. Ultramarathon beim Rennsteiglauf (72,7 km) und Kanumarathon.

Makrozyklus
Der Makrozyklus beschreibt die Abfolge von Belastung und Regeneration innerhalb eines Monats. Nach drei Wochen mit ansteigender Laufbelastung sollte eine Woche mit deutlich weniger Training folgen. Vgl. Mikrozyklus

Maximale Herzfrequenz (MHF)
auch Maximalpuls genannt; Herfrequenzwert, den man bei maximal möglicher Belastung misst. Gängige Abkürzung: HFmax. Hintergrund: Bei Belastung reagiert das Herz sofort, die Herzfrequenz steigt. Die Anzahl der Schläge pro Minute wird zum Gradmesser für die körperliche Belastung. Der individuelle Maximalwert dient zur Ermittlung verschiedener Belastungsbereiche für pulsgesteuertes Training.  Vgl. Trainingsherzfrequenz (THF)

Maximale Sauerstoffaufnahme
Maximale Sauerstoffmenge, die der Körper auf einmal verarbeiten kann. Die Fähigkeit, große Mengen Sauerstoff ins Blut aufzunehmen, zu transportieren und zu verarbeiten, ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit auf langen Distanzen. Gebräuchliche Abkürzung: VO2max

Maximalkraft
Maximalkraft ist ein Begriff aus dem Krafttraining. Die Maximalkraft entspricht dem Gewicht, das man bei einer Übung genau einmal schafft.

Maximalpuls
--> Maximale Herzfrequenz

Medial
Bezeichnung für die Innenseite des Fußes bzw. Schuhes.

Meditation
Unter Meditation versteht man Techniken, die geeignet sind einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der vom normalen Bewusstsein abweicht. Bei der Meditation konzentriert sich der Meditierende in der Regel auf einen visuellen, olfaktorischen (den Geruchssinn betreffend), akustischen oder gedanklichen Reiz und bemüht sich, diesen Gegenstand seiner Betrachtung alleine in seinem Wachbewusstsein zu fixieren und alle anderen Reize und Gedanken aus seinem Bewusstsein auszuschließen. Bei regelmäßiger Durchführung bewirkt Meditation eine Veränderung der Selbst- und Umweltwahrnehmung. Die wichtigste Voraussetzung für das Erlernen von Meditation ist der Wille zu regelmäßiger, möglichst täglicher Übung. Die Zugänge zur Meditation sind sehr vielfältig. Neben religiösen oder spirituellen Motiven ist hier z. B. auch das Interesse an der therapeutischen Wirkung der Meditation (Verbesserung klinischer und psychischer Symptome durch Meditation) von Bedeutung.

Mehrkampfsport
Unter einer Mehrkampfsportart versteht man solche Sportarten, die verschiedene Aufgaben miteinander kombinieren, wobei die Definition manchmal seltsam anmutet. Der berühmteste Vertreter der Mehrkampfsportarten ist natürlich Triathlon.

Triathlon verknüpft die bestens bekannten Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen zu einer Ausdauersportart der besonderen Art, wobei es die unterschiedlichsten Distanzen gibt, sodass auch mit weniger Ausdauer ein solcher Bewerb einmal ausprobiert werden kann. Die längeren Versionen können schon Wettkampfzeiten von acht und mehr Stunden nach sich ziehen.

Eine andere Sportart aus dem Bereich des Mehrkampfes ist der moderne Fünfkampf. Dieser setzt sich aus fünf verschiedenen Aufgaben zusammen, wobei Laufen, Schießen und weitere Anforderungen zu einer Einheit zusammengeführt werden. Den Fünfkampf erlebt man im Fernsehen leider eher selten, er wird dann bekannter, wenn olympische Sommerspiele anstehen, weil dort ist die Sportart Teil des Programmes.

Auch der Orientierungslauf gilt als Mehrkampfsportart, wobei man hier schon eher hinterfragen muss, was der Mehrkampf ist. Der Lauf als Sportart wird in das Gelände verlegt und hier gilt es sich zu orientieren - die zweite Disziplin. Im Gegensatz dazu gibt es beim normalen Laufsport keine Probleme mit der Orientierung und daher ist das Mehrkampfszenario sehr wohl gegeben.

Membran
Membranen sind eine hochwertige und meistens teurere Alternative zu Beschichtungen. Sie werden vor allem in Softshells oder Hardshells eingesetzt und sollen Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserundurchlässigkeit sicherstellen. Dafür werden sie unter Wärmeeinwirkung direkt auf den Oberstoff laminiert.

Mesh
Mesh bezeichnet ein Material mit Netzstruktur, das zur besseren Klimaregulation, beziehungsweise der besseren Luftzirkulation (Ventilation) dient.

Bei Laufbekleidung und Laufschuhen bestehen die Futterstoffe oft aus Mesh, aber auch im Außenstoff kommt an anatomisch ausgewählten Stellen Mesh zum Einsatz.

MHF
--> Maximale Herzfrequenz

Mikrozyklus
Der Mikrozyklus beschreibt die Abfolge von Belastung und Regeneration innerhalb einer Woche. Auf zwei oder drei Tage mit intensiver Laufbelastung sollte mindestens ein regenerativer Tag folgen. Vgl. Makrozyklus

Mikrofraktur
--> Ermüdungsbruch

Milchsäure
Milchsäure entsteht in den Muskeln nach starker Arbeitsleistung (Muskelkater). Die Salze und Ester der Milchsäure heißen Laktate.

Millimol
Maßeinheit für Laktat der Milchsäure in Millimol pro Liter.

Mineralien
Mineralstoffe sind anorganische Bestandteile von Lebensmitteln, die bei der Verdauung nicht verbrannt werden. Sie sind lebensnotwendige Substanzen und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Mineralstoffe erfüllen im menschlichen Körper unterschiedliche Aufgaben. Zum Beispiel regeln Natrium und Kalium als Reglerstoffe den osmotischen Druck der Gewebespannung, Kalzium und Phosphat sind als Baustoffe am Knochenaufbau beteiligt. Mineralstoffe sind in Lebensmitteln als so genannte Spurenelemente enthalten.

Mineralstoffe
--> Mineralien

Minimalschuh/Naturalschuh
Minimalschuhe sind Schuhe, die völlig oder größtenteils auf Dämpfungselemente und Stützelemente verzichten. Ihr so entstehendes geringes Gewicht und eine komplett ebene Sohle oder zumindest eine Sohle mit sehr geringer Sprengung sollen ein natürliches Laufgefühl vermitteln, das dem Barfuß-Laufen sehr nahe kommt.

Training in Minimalschuhen kommt nur für Neutralläufer mit orthopädisch korrektem Laufstil in Frage. Zusätzlich muss man das Vorfuß/Mittelfußlaufen beherrschen. Um das zu üben, sollte man mit Minimalschuhen zunächst nur sehr kurze Laufabschnitte laufen und die Distanz langsam ausdehnen.

Mittelfuß
Fußbereich zwischen Vor- und Rückfuß; d.h. zwischen Ballen und Ferse, der das Fußgewölbe und den äußeren Fußrand umfasst.

Mittelfußbrücke
System zur Bewegungskontrolle, das sich zwischen Vor- und Rückfußbereich befindet. Die Kerbe in Verbindung mit dem Plastikelement soll eine anatomisch korrekte, natürliche Verdrehung des vorderen Teils des Schuhs unabhängig vom hinteren Teil ermöglichen (Entkopplung von Vor- und Rückfuß). Zudem wird durch diese "Aussparung" das Gewicht des Schuhs reduziert. Häufig wird die Mittelfußbrücke zusätzlich zur Pronationskontrolle genutzt. Bei Bewegungskontrollschuhen ist meistens keine Kerbe vorhanden, was noch mehr Stabilität bringen soll.

Mittelfußgurt
Verstärkung im mittleren Teil des Schaftes, die dem Fuß zusätzlichen Halt geben soll. Häufig werden in den Mittelfußgurt die "Markenzeichen" integriert.

Mittelfußlaufstil
Laufstil, bei dem der mittlere Teil des Fußes, in leicht supinierter Haltung, zuerst den Boden berührt. Mischung aus Vor- und Rückfußlaufstil.

Mittelsohle
--> Zwischensohle

Mittelstrecke
Zu den Mittelstrecken zählen alle Laufdistanzen von 800 Meter bis eine Meile (1.609 m).

Mittelstrecke: 1.500 m
Die Mittelstrecke über 1.500 Meter ist eine Disziplin in der Leichtathletik.

Die längere Distanz der Mittelstrecke in der Leichtathletik ist der Lauf über die 1.500 Meter, der bereits einiges an Ausdauer verlangt und mit den Sprintbewerben wenig Übereinstimmung zeigt. Das beginnt schon bei den Startvorbereitungen.

Gelaufen wird wieder auf dem Oval im Stadion, das acht Laufbahnen vorsieht, aber diese werden gleich nach dem Start verlassen. Der Start beim 1.500 Meter Lauf wird ohne Startblöcke durchgeführt und 12 Teilnehmer/innen orientieren sich an der Startlinie, die in einem Kurvenausgang angelegt ist. Das ist nötig, um beim Ziel auch wirklich die Distanz von 1.500 Meter erreichen zu können.

Die Startlinie ist gekrümmt, sodass die äußeren Läufer/innen ein Stück weiter vorne stehen als die Teilnehmer an den Innenbahnen. Damit wird erreicht, dass alle die gleiche Distanz laufen. Nach dem Start sind die Laufbahnen aber Geschichte, weil sich das gesamte Feld nach innen orientiert und als Gruppe die ersten Meter bewältigt. Dann kommt die Taktik ins Spiel.

Eine Möglichkeit ist, von vorne mit hohem Tempo zu laufen, um die Gegner abzuschütteln, eine andere ist, genau darauf zu warten und im Windschatten mitzulaufen, um im Finale die Gegner zu besiegen. Dabei sind durchaus Sprintqualitäten gefragt, die aber nur dann Sinn machen, wenn man noch die Kraft zum Sprinten hat.

Die 1.500 Meter sind keine sehr lange Distanz, aber dennoch wird man bestraft, wenn man zu schnell angefangen hat. Auch ein zu langsam begonnener Lauf kann sich rächen. Häufig wird auch teamintern gearbeitet, wenn aus einer Nationalmannschaft mehrere Mitglieder beispielsweise ein Finale über 1.500 Meter bestreiten. Hier können sich die Mitglieder gegenseitig Windschatten bieten und so den Favoriten aus dem Team helfen.

Mittelstrecke: 800 m
Die Mittelstrecke über 800 Meter ist eine Disziplin in der Leichtathletik.

Bis zur Streckendistanz von 400 Meter spricht man in der Leichtathletik vom Sprint, auch wenn bei den 400 Meter bereits einiges an Ausdauer gefragt ist, um auf den letzten 100 Meter nicht seinem Tempo Tribut zahlen zu müssen. Darüber hinaus beginnt die Mittelstrecke, die mit den Laufstrecken über 800 Meter und 1.500 Meter angeboten wird.

Die Mittelstrecke ist das Bindeglied zwischen dem Sprint und der Langstrecke wie etwa der Lauf über 5.000 Meter oder darüber hinaus. Es braucht Sprinterqualitäten, um im Finale die Konkurrenz besiegen zu können, aber auch sogenannte Steherqualitäten, um ein hohes Tempo über einen langen Zeitraum halten zu können.

Der Lauf über die 800 Meter unterscheidet sich vom Sprint in zwei Punkten wesentlich. Dass man sich in gebückter Haltung zur Startposition begibt und kein Startblock verwendet wird, fällt nicht so sehr ins Gewicht. Viel wesentlicher ist der Unterschied was die Laufbahnen betrifft. Denn beim Sprint bleibt jeder Teilnehmer in seiner Laufbahn, beim Lauf über 800 Meter hingegen nicht.

Dort laufen die Teilnehmer/innen zwar die erste Kurve in ihrer Bahn, danach gibt es aber den Wechsel zur Innenseite, um Strecke zu sparen und es gibt Windschattenduelle und auch die eine oder andere Drängelei. Da diese beim Start noch umfangreicher wäre, hat man sich entschieden, die erste Kurve in Bahnen zu absolvieren, sodass sich das Feld der Favoritinnen bzw. Favoriten schon aussortieren kann, bevor das Feld zusammengeführt auf einem engen Band an der Innenseite der Laufstrecke aufeinandertrifft.

Von der Taktik her gibt es zwei Varianten. Die einen fühlen sich besonders stark und laufen von vorne weg und bestimmen das Tempo. Sie versuchen durch hohes Tempo die Gegner abzuschütteln, während die anderen im Windschatten darauf hoffen, dass dieser Kollege bald müde wird. Sie setzen auf den Zielsprint und haben keine Lust, die Führungsarbeit zu übernehmen. Häufig wird auch Teamarbeit geleistet, indem schwächere Läufer/innen ihre stärkeren Mannschaftskolleg/innen durch Führungsarbeit unterstützen. Dabei unterstützen sie natürlich ungewollt auch die Favoriten der anderen Nationen.

Mittlerer Dauerlauf
--> Dauerlauf

Mizuno
Japanischer Laufschuhhersteller.
www.mizuno.eu/de

Mokassin Machart
Im Gegensatz zur Strobel Machart wird hier der Schaft ohne Brandsohle an der Unterseite (unterhalb der Einlegesohle) in der Mitte zusammengenäht und mit der Zwischensohle verklebt. Der Laufschuh ist dadurch sehr leicht und flexibel.

Motion Control
engl. für Bewegungskontrolle.
--> Bewegungskontrollschuhe

Muskelfasern
Unterschieden wird zwischen langsamen (slow-twitch-/ST-/Typ I-/rote) und schnellen (fast-twitch-/FT-/Tpy II-/weiße) Muskelfasern.
Die langsamen Muskelfasern kontrahieren sich und erschlaffen langsam, werden gut durchblutet, enthalten mehr Mitochondrien (Zellkraftwerke), Myoglobin (Sauerstoffspeicher) und Fett. Sie sind wegen ihrer geringen Ermüdbarkeit sehr gut für die Ausdauerbelastungen geeignet.
Die schnellen Muskelfasern verrichten ihre Arbeit bei geringem Durchblutungsgrad wesentlich schneller und kräftiger. Der Mitochondrien- und Fettgehalt ist wesentlich spärlicher. Wegen ihrer vorzeitigen Ermüdbarkeit sind sie nur für hochintensive Kurzzeitbelastungen (z.B. Sprint) geeignet.
Da die Verteilung von schnellen und langsamen Muskelfasern von Mensch zu Mensch verschieden ist, sind manche Läufer eher „geborene“ Sprinter, andere wiederum sind im Ausdauerbereich besser aufgehoben.

Muskelfaserriss
Ein Muskelfaserriss ist schwerwiegender als ein Muskelkater oder eine Muskelzerrung. Bei Läufern sind es neben den Oberschenkeln vor allem die Waden, die am häufigsten betroffen sind. Durch permanente Beanspruchung, Überlastung oder Fehlbelastung kann es ohne Vorwarnung zu einem Muskelfaserriss kommen. Dabei tritt ein heftiger, stechender Schmerz auf, der oft mit einem fühlbaren Reißen einhergeht.

Sind die einzelnen oder zusammenhängenden Muskelstränge an der Oberfläche zerrissen, kann sich ein Bluterguss ausbilden der deutlich zu erkennen ist. Allerdings kann es durchaus sein das sich das Blut in der unverletzten Muskelfaszie sammelt und kein Bluterguss zu sehen ist. Meistens nimmt der Sportler bei einem Muskelfaserriss eine sofortige Schonhaltung ein, bei welcher sich Ursprung und Ansatz des Muskels annähern. Selbst bei einer vorsichtigen Berührung des Muskels wird der Betroffene einen heftigen Druckschmerz verspüren.

Behandlung eines Muskelfaserrisses
Als Erstbehandlung sollte der Sportler mit der Belastung der betroffenen Muskulatur aufhören und sie ruhig stellen. Kälteanwendungen und Kompression müssen schnellst möglich folgen. Eine entspannte Lage (Hochlagern) sollte eingenommen werden. Eine genaue Diagnose und Therapie sind abhängig von der Schwere der Verletzung und sollten dann von einem Arzt vorgenommen werden.
Der Heilungsprozess kann sich mehrere Wochen bis zu mehrere Monate hinziehen. Dabei sollte die Belastungsintensität nach einem Muskelfaserriss langsam gesteigert werden, um eine Überbelastung und erneute Verletzung der Muskulatur zu vermeiden.

Kann man das Risiko für einen Muskelfaserriss beeinflussen?
Präventiv kann jeder Sportler einige Maßnahmen ergreifen um das Risiko eines Muskelfaserrisses zu reduzieren. Vor intensiven Belastungen ist eine angemessene Aufwärmphase wichtig um den Körper auf das Training vorzubereiten. Achte bei Übungen und Bewegungen immer darauf, dass du sie sauber und richtig ausführst um Fehlbelastungen zu vermeiden. Durch gezielte Ernährung lassen sich Entzündungswerte im Körper senken und machen ihn weniger anfällig für Verletzungen.
Zusätzliches Training mit einer Rolle macht die Muskulatur geschmeidiger, senkt den Muskeltonus und führt zu einer besseren Durchblutung.

Muskelkater
Schmerz, der nach ungewohnter körperlicher Belastung auftritt. Ursache sind kleine Risse im Muskelgewebe. Meistens macht sich der Muskelkater erst Stunden nach der jeweiligen Tätigkeit bemerkbar.

Muskelkrampf
Unbeabsichtigt starke Muskelanspannung, die mit starken Schmerzen verbunden sein kann. Eine der häufigsten Ursachen für Muskelkrämpfe bei Sportlern ist Magnesiummangel.

Muskelzerrung
Eine Zerrung ist eine Verletzung des Muskelgewebes, die durch eine Überdehnung verursacht wird. Dabei werden einzelne Muskelfasern beschädigt. Bei stärkeren Zerrungen ist auch von Muskelfaserriss oder gar Muskelriss die Rede.


Behandlung
Gleich nach einer Zerrung sollte man den Muskel kühlen (mit Salben, Sprays, Gel, Eis, etc), damit kein Bluterguss entsteht (der, je nach Lage, auch sichtbar werden kann). In den folgenden Tagen sollte man den Muskel warm halten (Heizdecke, Wärmeflasche) oder ihn leicht in Bewegung halten (spazieren gehen), damit das Gewebe gut durchblutet wird und sich so schneller regeneriert. Man sollte den Muskel jedoch ein paar Wochen lang nicht zu stark belasten.

Muskulatur
Die Muskulatur ist ein Organsystem, das alle Muskeln eines Tieres oder Menschens umfasst. Allerdings kann damit auch lediglich eine bestimmte Muskelgruppe gemeint sein, wenn man beispielsweise von Bein- oder Brustmuskulatur spricht.

Der Muskel (lat. musculus „Mäuschen“) ist ein mehrmals und in mehreren Formen vorkommendes kontraktiles Organ im tierischen Körper und hat eine eigene Gewebeart. Seine wichtigste Aufgabe ist es, innere und äußere Körperteile zu bewegen, damit sich das Tier oder der Mensch fortbewegen, seine Gestalt anpassen und viele seiner Körperfunktionen erhalten kann.




 
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