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Buchstabe L

Lexikon

Lerne das richtige Vokabular kennen und verstehen.
Pronation, Laktat, Anaerober Schwellenbereich ... Du verstehst nur Bahnhof? Hier wird Dir geholfen!
Ob zum Angeben bei Deinen Laufkameraden oder zum schnellen Nachschlagen, ich gebe Dir einen kompakten Überblick über das "Fachchinesisch" des Laufsports.

Laktate
Salze und Ester der Milchsäure, die der Körper bei Belastung produziert. Maßeinheit ist Millimol pro Liter. Einen Anstieg des Laktatwertes und die damit verbundene Übersäuerung des Blutes bezeichnet man als Laktatazidose.

Laktatazidose
Laktatazidose ist ein Anstieg des Laktatwertes im Blut und gleichzeitig ein Abfall des Blut-pH-Wertes.

Es handelt sich bei der Laktatazidose also um eine Übersäurung des Blutes, diese ist bedingt durch die Anhäufung von Milchsäure. Sie kann in ausgeprägten Fällen zu einem Schock und Versagen der Nierenfunktion führen.

Ursachen für eine Laktatazidose sind unterschiedlichster Natur, so können auch manche Medikamente, die zum Beispiel Biguanide verwenden, die Krankheit auslösen.

Langer Dauerlauf
--> Dauerlauf

Langstrecke
Langstrecken sind in der Leichtathletik die Laufstrecken oberhalb einer Meile (1.609 m). Der internationale Leichtathletik-Verband IAAF zählt zu den offiziellen Langstrecken nur die 3.000, 5.000 und 10.000 Meter auf der Bahn. Im erweiterten Sinn kann man aber alle Strecken die länger als eine Meile sind, dazuzählen.

Langstrecke: 10.000 m
Die Langstrecke über 10.000 Meter ist eine Disziplin in der Leichtathletik.

Im Rahmen der Leichtathletik gibt es mit dem Marathonlauf eine sehr lange Laufdistanz, die aber meist als Stadtlauf ausgetragen wird, selbst bei Olympischen Sommerspielen. Im Stadion ist die längste Distanz, die gelaufen wird, jene über die 10.000 Meter.

Zusammen mit den 5.000 Meter zählt diese Strecke zu den Langstrecken und unterscheidet sich deutlich von den Sprintdistanzen. Schnellkraft hilft hier nur beim Sprint ins Ziel weiter, soferne man dann noch über die nötigen Kraftreserven verfügt. Ansonsten sind vor allem Kondition und auch Disziplin gefragt, denn ein zu schnelles Anfangstempo rächt sich fast immer und daher braucht es auch Erfahrung, um sein optimales Tempo zu kennen.

Der 10.000 Meter-Lauf wird von maximal 20 Läufern bestritten, wobei diese sich hinter einer gekrümmten Linie im Kurvenausgang der Laufbahn aufstellen. Gekrümmt ist die Linie deshalb, weil die äußeren Bahnen sonst eine längere Strecke zur Folge hätten als die inneren Bahnen. Nach dem Start versammelt sich das gesamte Feld ohnehin auf den Innenbahnen und es werden 25 Runden zurückgelegt, um exakt 10.000 Meter an Wegstrecke zu absolvieren.

Die Runde wird üblicherweise knapp über der Minute gelaufen - Rundenzeiten zwischen 63 und 68 Sekunden sind häufig gemessen worden. Die letzte Runde wird oft unter oder um 60 Sekunden absolviert, weil hier die Rennentscheidung gesucht werden muss.

Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Lauf über diese Strecke ist die Ausdauer und die Fähigkeit, ein hohes Tempo lange halten zu können, ohne zuviele Schwankungen korrigieren zu müssen. Außerdem muss man Durchsetzungsvermögen mitbringen, denn die Läuferinnen und Läufer bewegen sich fast nur auf den inneren beiden Laufbahnen, um nicht zuviel Strecke zu laufen und da herrscht naturgemäß ein Gedränge.

Langstrecke: 5.000 m
Die Langstrecke über 5.000 Meter ist eine Disziplin in der Leichtathletik.

In der Leichtathletik unterscheidet man die Streckenlänge nicht nur durch ihre Distanz, sondern auch durch die Gruppierung, die sich aus der Distanz ergibt. Als Sprint werden die Strecken von 60 Meter (Hallenbewerb) bis 400 Meter bezeichnet, die 800 und 1.500 Meter gelten als Mittelstrecke und darüberhinaus gibt es auch die Langstrecke.

Eine Distanz der Langstrecke sind die 5.000 Meter. Reine Sprinter haben auf dieser Strecke keine Chance und versuchen erst gar nicht, hier erfolgreich zu sein, denn die Ausdauer ist das große Kriterium, wobei Kraft und Ausdauer in Kombination zum Erfolg führen. Bis zu 12 Teilnehmerinnen oder Teilnehmer bilden das Feld im Finale eines 5.000 Meter-Bewerbes und stellen sie so wie beim 1.500 Meter-Lauf an einer gekrümmten Startlinien auf. Die Linie ist gekrümmt, weil der Start in einer Kurve erfolgt und alle die gleiche Distanz laufen sollen. Daher stehen die äußeren Läufer/innen etwas weiter vor jenen der Innenbahnen.

Nach dem Start gibt es aber schnell den Zusammenschluss des Feldes, das auf den Innenbahnen zuerst 200 Meter und dann ganze 12 Runden im Leichtathletik-Stadion zurücklegen. Nach dem Start kommt es auf die Taktik an. Manche laufen von Beginn an ein sehr hohes Tempo, um die Gegner abschütteln zu können, aber das gelingt nur absoluten Spitzenläuferinnen und Spitzenläufern. Oft riskiert man, dass man am Ende seinem Tempo Tribut zollen muss und wird vom Feld geschluckt.

Die andere Taktik besteht darin, dass man sich ziehen lässt und den Windschatten ausnützt. Teamintern kann man sich helfen, wenn mehrere Läuferinnen bzw. Läufer einer Nation am Bewerb teilnehmen und man sich gegenseitig Windschatten anbietet.

Üblicherweise wird die letzte Runde am schnellsten gelaufen, denn in einem Sprint wird um den Sieg gekämpft. Die Vorentscheidung wird aber seltener auf der Zielgeraden getroffen, häufiger entscheidet bereits der Angriff in der letzten Kurve, ob die Konkurrenz mithalten kann oder nicht.

Längsgewölbe
Fußgewölbekonstruktion die sich zwischen Ferse und Vorfuß auf der Innenseite des Fußes spannt.

Lateral
Außenseite des Fußes bzw. Schuhes.

Lauf-ABC
--> Laufschule

Laufbahn
Die Laufbahn ist das Herzstück des Leichtathletik-Stadions und besteht aus acht Einzelbahnen, die auch bei der Ziellinie entsprechend angeführt und beschriftet sind, gleiches gilt für die Startlinie beim Sprint über 100 Meter.

Nicht jeder Bewerb, der über diese Laufbahn durchgeführt wird, erfolgt in den Bahnen. Beim 10.000 Meter Lauf zum Beispiel, stellen sich die Läuferinnen bzw. Läufer zwar in der Breite der Bahn auf, aber schnell wird die Innenposition gesucht und behalten, weil man damit Weg und Zeit spart. Dies ist bei den kurzen Distanzen natürlich nicht erlaubt bzw. beim 100 Meter-Sprint auch sinnlos.

Die Laufbahn ist ein Oval, das die Rasenfläche des Stadions und den Bereich mit den Anlaufzonen für Hochsprung & Co. umschließt. Im Zuge der 400 Meter langen Runde gibt es eine ganze Reihe an Markierungen, die für die verschiedenen Disziplinen benötigt werden. Dazu zählt zum Beispiel die Markierung für den 1.500 Meter-Lauf.

Die Ziellinie gibt es aber nur einmal und das bedeutet, dass alle Bewerbe am gleichen Punkt beendet werden. Das setzt voraus, dass die Distanz entsprechend berücksichtigt wird, weshalb zahlreiche Laufbewerbe in der Leichtathletik in der Kurve begonnen werden müssen, damit sich das Rennen bis zur Ziellinie ausgehen kann. Beim 200 Meter-Lauf startet man auch in der Kurve und zwar beim Kurveneingang, zieht diese fast vollständig durch und läuft dann gerade ins Ziel.

Markierungen gibt es daher auch für den Hindernislauf, für die 5.000 und 10.000 Meter, die Staffelrennen und alle weiteren Bewerbe.

Läuferknie
--> Knieschmerzen

Laufschuh
Spezieller Sportschuh für den Laufsport. Zu den Hauptfunktionen von Laufschuhen zählen Dämpfung und die Stabilisierung, das heißt das Stützen und Führen des Fußes während der Stand- und Abstoßphase. Außerdem sollen Laufschuhe Fußfehlstellungen ausgleichen.

Laufschuhe - vom Roadrunner zum NIKE Free
Die Laufschuhindustrie hat sich ab den frühen 70´er Jahren entwickelt. Bis dahin gab es keine große Auswahl an Laufschuhen, man lief einfach in "Turnschuhen". Gejoggt wurde eher auf Wald- und Forstwegen. Straßen bzw. Asphalt als Laufuntergrund war noch nicht entdeckt. Dies änderte sich, als schuhtechnische Revolutionen Laufschuhe hevorbrachten wie den Brütting Roadrunner oder den Onitsuka Tiger.

Laufschuhe - das steckt in ihnen
Sportschuhhersteller wie adidas (Achill, Marathon), Puma (Meile) und NIKE (Tailwind, Pegasus) zogen nach, und heute gibt es über 30 Hersteller mit insgesamt einigen Hundert Modellen.
Während die Hersteller der Laufschuhe anfangs noch ihre Modelle nach den Kriterien Dämpfen, Stützen und Führen entwickelt haben, was zu Laufschuhen mit dicker, unflexibler Zwischensohle und starken Stützelementen führte, geht die Entwicklung seit einigen Jahren hin zu Laufschuhen, die eine möglichst natürliche Abrollbewegung ermöglichen. Aus diesem Grund sind moderne Laufschuhe z.T. deutlich weniger gedämpft, flacher im Aufbau und sehr flexibel.

Großen Anteil am Erfolg eines Laufschuhmodells hat der „Leisten“ auf dem der Schuh gefertigt wird. Er wird in aufwendigen Untersuchungsreihen unter Geheimhaltung entwickelt, ist die nachempfundene Form des menschlichen Fußes und entscheidet somit über die Passform der Laufschuhe.

Aufbau von Laufschuhen und Kategorien
Die 3 wichtigsten Bauteile eines Laufschuhs sind der Schaft bzw. das Obermaterial (Passform, Halt), die Zwischensohle (Dämpfung) und die Außensohle (Abriebfest, Griffigkeit). Bezüglich Laufschuhkategorien unterscheidet man zwischen Stabil-, Neutral-, Trail-, Wettkampf- und Minimalschuhen.
Um die für sich optimalen Laufschuhe zu finden, ist eine eingehende Analyse ratsam, bei der Kriterien wie Beinachse, Fußstellung, Abrollbewegung, allgemeine körperliche Konstitution, bevorzugter Laufuntergrund sowie Trainings- und Wettkampfziele eine wichtige Rolle spielen.

Laufschule (Lauf-ABC)
Mit der Laufschule bezeichnet man ein spezielles Koordinationstraining für einen besseren, effizienteren Laufstil. Oft ist auch vom Lauf-ABC die Rede.

Lauf-ABC-Übungen sollen einen festen Platz in deinem Trainingsplan haben.

Eine kleine Auswahl von Koordinationsübungen: Anfersen, Hopserlauf, Laufsprünge, Kniehebelauf, Wechselsprünge, Steigerungsläufe.

Laufsohle
--> Außensohle

Laufsport
Der Begriff Laufsport fasst sämtliche Sportarten zusammen, bei denen die natürliche menschliche Laufbewegung, zumeist auf eine bestimmte Distanz technisch optimiert, im Vordergrund steht.

Lauftreff
1974 gründet Enzio Busche im Zuge der Jogging-Welle der 70er Jahre in Dortmund den ersten offiziellen Lauftreff. Unterstützt wurde er dabei von Dr. van Aaken - dieser hatte bereits früh den gesundheitlichen Wert des Ausdauertrainings erkannt, besonders wenn man es in gut organisierten Gruppen durchführte.

Ein Lauftreff bietet viele Vorteile
Insbesondere Laufanfängern bietet der Lauftreff die Möglichkeit, in unterschiedlichen Leistungsgruppen unter Anleitung qualifizierter Betreuer den Laufsport kennen zu lernen. Weil man in Gruppen läuft, lernt man sich einem Tempo anzupassen und dieses über eine längere Strecke beizubehalten. Obwohl Läufer oft als Einzelgänger gelten, wird in einem Lauftreff das Gemeinschaftsgefühl geweckt und die Motivation fürs Laufen gesteigert.

Immer öfter nehmen Lauftreff-Teilnehmer auch an Laufveranstaltungen teil. Dabei steht die gemeinschaftliche  Teilnahme im Vordergrund und seltener der Leistungsgedanke. Da ein Lauftreff nicht von vorhandenen Sportanlagen abhängig ist, muss er
nicht einem Sportverein angehören. Mittlerweile gibt es aber in vielen Vereinen Lauftreffs, die mit einheitlichen Laufshirts auf sich aufmerksam machen.

Leichtathletik
Leichtathletik ist die Sammelbezeichnung für verschiedene Lauf-, Sprung- und Wurf-Disziplinen.

Die Leichtathletik grenzt sich von Kraftsportarten wie das Turnen, das Ringen oder auch das Gewichtheben ab, obwohl teilweise, beispielsweise die Sprinter, mit großen Gewichten trainiert wird, damit die Bestleistungen erbracht werden können. Dennoch gibt es die genannte Abtrennung und Definition.

Somit teilt sich die Leichtathletik in drei Bereiche:

  • Laufbewerbe vom Sprint bis zum Marathon

  • Wurfbewerbe (Kugel, Diskus, Speer, Hammer)

  • Sprungbewerbe (Hoch-, Weit-, Drei- und Stabhochsprung)


Zusätzlich zu diesen drei Hauptbereichen gibt es die Bewerbe für die Geher und die Königsdisziplin der Leichtathletik - den Mehrkampf. Es handelt deshalb um die Königsdisziplin, weil man Disziplinen aus den drei Hauptbereichen der Leichtathletik beherrschen muss, will man siegreich sein.

Aus europäischer Sicht gibt es für LeithathletInnen folgende Großereignis für ihre Bewerbe:

  • Olympische Spiele

  • Weltmeisterschaften

  • Hallen-Weltmeisterschaften

  • Europameisterschaften

  • Hallen-Europameisterschaften


Der Unterschied zwischen den Weltmeisterschaften und den Hallen-Weltmeisterschaften ist alleine durch die Halle gegeben, weil der Platz geringer ist. Dadurch gibt es einige Bewerbe wie jene der Geher oder den Marathon sowie alle Wurfbewerbe (außer Kugel) nicht.

Leichtathletik-EM
Die Leichtathletik-Europameisterschaft ist eine Großveranstaltung für die europäische Leichtathletik.

Im Jahr 1934 fanden zum ersten Mal Leichtathletik-Europameisterschaften statt, die jedoch den Männern vorbehalten waren. Interessant ist, dass damals 22 Bewerbe durchgeführt wurden und in der Gegenwart mit 24 Bewerben auch nicht viel mehr Disziplinen im Angebot zu finden sind. Eine Großveranstaltung war die Leichtathletik-EM aber schon damals und ist sie heute noch mehr.

Die Frauen mussten bis 1938 warten, bis man auch teilnehmen durfte. Allerdings gab es die Premiere für die Damen in Wien und die Herren waren in Paris im Einsatz, sodass eine geografische Trennung erfolgt war. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Zusammenführung der Bewerbe, sodass die Leichtathletik-Europameisterschaft entstehen konnte, wie man sie heute gewöhnt ist.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hatte man sich auf eine Phase von vier Jahren geeinigt, sodas alle vier Jahre eine Europameisterschaft veranstaltet wurde. Dies wurde bis 2010 eingehalten, aber das Interesse an den Bewerben ist so groß, dass man sich entschlossen hat, die Strategie aufzugeben.

Daher gibt es beginnend mit der Leichtathletik-EM 2012 einen Rhythmus von zwei Jahren, sodass die Zeitspanne zwischen den Veranstaltungen halbiert wurde. Allerdings gibt es die Spielregel, dass die EM in Jahren, in denen es auch Olympische Sommerspiele gibt (die EM findet stehts in geraden Jahren statt - so wie auch die Olympischen Spiele), abgespeckt durchgeführt wird. Es gibt dann also eine Leichtathletik-Europameisterschaft, aber nicht mit allen Bewerben.

Leichtathletik-Hallen -EM
Die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaft ist eine Großveranstaltung für die europäische Leichtathletik.

Viel früher als die Hallen-WM wurde die Hallen-EM in der Leichtathletik etabliert. Erste Veranstaltungen gab es schon in den 60er-Jahren, als man 1966 in Dortmund die Premiere feierte. Allerdings hieß die Veranstaltung damals noch Europäische Hallenspiele und wurde ab 1970 offiziell als Halleneuropameisterschaft anerkannt und durchgeführt.

Bis 1989 fand jedes Jahr eine Hallen-EM statt, danach wurde ein zweijähriger Rhythmus geschaffen, wobei es zwischen 2002 und 2005 eine dreijährige Pause gab, um die Halleneuropameisterschaft zu den ungeraden Jahreszahlen überzuführen. Das wurde veranlasst, damit die Hallen-EM mit der Hallen-WM nicht im gleichen Jahr stattfinden kann.

Nun gilt wieder der zweijährige Modus, sodass die Hallen-EM in jedem ungeraden Jahr ausgetragen wird.

Die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaft ist für die Leichtathleten ein wichtiges Großereignis, das aber zum Unterschied von den Freiluft-Veranstaltungen wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spiele durch die begrenzte Kapazität der Halle einige Bewerbe weniger anbietet. Die Europameisterschaft beinhaltet folgende Bewerbe:

  • Laufen Sprint (60 + 400 Meter)

  • Laufen Mittelstrecke (800 + 1500 Meter)

  • Laufen Langstrecke (3000 Meter)

  • Hürdenlauf (60 Meter)

  • Staffel (4x400 Meter)

  • Sprungbewerbe (Hoch-, Weit-, Drei-, Stabhochsprung)

  • Wurfdisziplinen (Kugel)

  • Mehrkampf (Fünfkampf - Damen, Siebenkampf - Männer)


Es gibt keine Bewerbe für die Geher, die gab es nur vorübergehend Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre. Statt der 100 Meter Sprint werden 60 Meter gelaufen, die 200 Meter Sprint werden seit 2005 nicht mehr veranstaltet, weil die Bahn zu wenige Überraschungen auf dieser Streckenlänge lieferte.

Bei den vier Wurfbewerben der Freiluft-WM blieb aus Platzgründen nur das Kugelstoßen über. Der Marathonbewerb entfällt und die Mehrkampfbewerbe werden gekürzt.

Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft
Die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft ist eine Großveranstaltung für die weltweite Leichtathletik.

Der Internationale Leichtathletikverband IAAF veranstaltete 1983 die erste Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Freien. Zwei Jahre später, 1985, fand in Paris die erste derartige Veranstaltung in der Halle statt, die allerdings nicht offiziell als Weltmeisterschaft anerkannt wurde. Der Titel des Events lautete noch auf World Indoor Games.

Zwei Jahre später, 1987, gab es in Indianapolis die erste offizielle Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft, die bis 2003 alle zwei Jahre ausgetragen wurde. 2004 gab es wieder eine Hallen-WM, um den Rythmus zu wechseln. Seither gibt es wieder alle zwei Jahre eine Hallenweltmeisterschaft, aber in geraden Jahren, wodurch man die Freiluft-Weltmeisterschaften und die Hallenweltmeisterschaften nicht im gleichen Jahr veranstaltet.

Die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft ist für die Leichtathleten ein wichtiges Großereignis, das aber zum Unterschied von der Freiluft-WM durch die begrenzte Kapazität der Halle einige Bewerbe weniger anbietet. Die Weltmeisterschaft beinhaltet folgende Bewerbe:

  • Laufen Sprint (60 + 400 Meter)

  • Laufen Mittelstrecke (800 + 1500 Meter)

  • Laufen Langstrecke (3000 Meter)

  • Hürdenlauf (60 Meter)

  • Staffel (4x400 Meter)

  • Sprungbewerbe (Hoch-, Weit-, Drei-, Stabhochsprung)

  • Wurfdisziplinen (Kugel)

  • Mehrkampf (Fünfkampf - Damen, Siebenkampf - Männer)


Es gibt keine Bewerbe für die Geher, die gab es nur bei der Hallen-WM 1993. Statt der 100 Meter Sprint werden 60 Meter gelaufen, die 200 Meter Sprint werden seit 2006 nicht mehr veranstaltet, weil die Bahn zu wenige Überraschungen auf dieser Streckenlänge lieferte.

Bei den vier Wurfbewerben der Freiluft-WM blieb aus Platzgründen nur das Kugelstoßen über. Der Marathonbewerb entfällt und die Mehrkampfbewerbe werden gekürzt.

Leichtathletik-Weltmeisterschaft
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft ist eine Großveranstaltung für die weltweite Leichtathletik.

Der Internationale Leichtathletikverband IAAF veranstaltet seit 1983 die Weltmeisterschaften der Leichtathletik, die sich längst zum Großevent entwickelt haben und von der Resonanz und Bedeutung her nach den Olympischen Spielen und den Fußball-Weltmeisterschaften zum drittgrößten Sportevent wurden.

Bis zum Jahr 1991 wurden die Weltmeisterschaften im 4-Jahres-Modus ausgetragen, seit 1991 gilt der zweijährige Modus, wobei es zu beachten gilt, dass seit dem Jahr 1985 auch zusätzlich Hallen-Weltmeisterschaften veranstaltet werden, die aber seit 2004 in geraden Jahren stattfinden.

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft ist für die Leichtathleten nach den Olympischen Spielen das wichtigste Ziel im Sportlerleben und dementsprechend intensiv verläuft auch die Vorbereitung. Die Weltmeisterschaft beinhaltet folgende Bewerbe:

  • Laufen Sprint (100 + 200 + 400 Meter)

  • Laufen Mittelstrecke (800 + 1500 Meter)

  • Laufen Langstrecke (5000 + 10000 Meter)

  • Marathon

  • Gehen (20 km, 50 km (nur Männer)

  • Hürdenlauf (100/110 + 400 Meter)

  • 3000 m Hindernislauf

  • Staffel (4x100 + 4x400 Meter)

  • Sprungbewerbe (Hoch-, Weit-, Drei-, Stabhochsprung)

  • Wurfdisziplinen (Speer, Diskus, Kugel, Hammer)

  • Mehrkampf (Siebenkampf - Damen, Zehnkampf - Männer)


Dieses Programm wurde mehrfach angepasst. Besonders die Disziplinen der Frauen wurden im Laufe der Veranstaltungen erweitert. Der Hammerwurf, der Stabhochsprung, die 5.000 Meter und die 10.000 Meter kamen hinzu, sodass nur noch die 50 Kilometer Gehen einzig den Herren vorbehalten blieben.

Leisten
gl. Schuhform. Form des menschlichen Fußes aus Aluminium, Holz oder Kunststoff auf dem der Schaft gearbeitet wird. Durch den Leisten wird die Passform des Schuhes festgelegt.
--> Leistenform

Leistenform
Die Leistenform, auch Leistenbiegung genannt, bestimmt die Endform eines Laufschuhs. Nebst gebogenen oder leicht gebogenen gibt es den geraden Leisten. Je gerader der Leisten eines Laufschuhs ist, desto höher ist die Stabiliät.

Schuhe für Überpronieren werden auf einem geraden Leisten gebaut.

Leistenkonstruktion
Auch als Machart bezeichnet. Verschiedene Konstruktionsweisen kommen zum Einsatz: kombinierte Machart, Mokassin Machart und Strobel Machart. Wenn man die Einlegesohle aus dem Laufschuh herausnimmt, kann man die Machart erkennen.

Leistenzerrung
Zerrung eines Adduktorenmuskels, die bei schnellen Laufen plötzlichauftritt und zu Schmerzen unterhalb der Furche zwischen Unterbauch und Oberschenkel führt.

Leistungsdiagnostik
Erhebung von leistungsrelevanten Daten unter Laborbedingungen auf einem Laufband, aufgrund derer Empfehlungen für das Training erarbeitet werden können. Diese Empfehlungen erfolgen meist durch Vorgabe von individuellen Herzfrequenzbereichen für verschiedene Trainingsziele.

Leistungsdiagnostik - Grundlage für ein erfolgreiches Training!
Die Leistungsdiagnostik umfasst Untersuchungs- und Testverfahren, die Auskunft über den Leistungsstand eines Sportlers geben und ist dadurch die Grundlage für die zielorientierte Trainingssteuerung. Im Leistungssport ist sie unverzichtbar für die sinnvolle Gestaltung eines Trainingsprogrammes, ohne Leistungsdiagnostik ist Höchstleistung kaum möglich.

Die aktuellen Testverfahren sind:
Der Laktatleistungstest
Um die individuelle aneaerobe Schwelle feststellen zu können, wird im Rahmen der Leistungsdiagnostik das Laktat im Blut gemessen werden. Der Sportler absolviert einen Laufstufentest auf einem Laufband oder auf einer Stadion-Laufbahn. Die Belastung wird hier in immer gleichen Zeitabständen erhöht bis zum Abbruch des Sportlers. Zwischen den Belastungssteigerungen wird dem Läufer Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Laktatkonzentration und den Lactatabbau zu messen.

Sinnvoll ist die Laktat-Leistungsdiagnostik im Hochleistungssport und im wettkampfmäßig betriebenen Ausdauersport. Hier sind vor allem Sportarten wie das Laufen (Halbmarathon, Marathon), Triathlon oder Langlauf zu nennen.

Die Spirometrie
Die Spirometrie ist ein weiterer Bestandteil einer umfassenden Leistungsdiagnostik. Es ist ein  Verfahren zur Prüfung der Lungen-Funktion. Hier wird das Lungen-und das Atemvolumen gemessen. Die Lungenvolumina werden mit Hilfe eines Spirometers bestimmt. Über ein Mundstück atmet der Sportler in ein Atemrohr, wobei die Nase mit einer Nasenklemme verschlossen wird.  Häufig kommt auch eine Atemmaske zum Einsatz. Das Spirometer misst elektronisch die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, sowie die Menge der geatmeten Luft pro Zeit. Die Daten werden in einer Graphik dargestellt.

Der Conconi Test
Der Conconi Test ist ebenfalls Teil der Leistungsdiagnostik. Er wurde von dem italienischen Biochemiker Francesco Conconi entwickelt und stellt eine Beziehung zwischen Belastungsintensität und Pulsfrequenz her. Laktatwerte und Atemgaswerte bleiben außen vor.

Grundlegend für die Durchführung ist ein gleichmäßiges, schrittweises Erhöhen der Belastungsstufen. Die Herzfrequenz wird kontinuierlich gemessen und in jeder Stufe aufgezeichnet. Erst wenn der Proband seine Leistung nicht mehr erhöhen kann, wird der Test abgebrochen.

Leistungsumsatz
Der Leistungsumsatz bezeichnet die Kalorienmenge, die man bei unterschiedlichen körperlichen Tätigkeiten zusätzlich zum Grundumsatz verbrennt bzw. zu sich nehmen muss.

Lightweight-Trainer (Wettkampfschuh)
Leichtgewichtiger Laufschuh für hohes Lauftempo, in der Regel ohne gute Dämpfung und Pronationskontrolle.

Lipolyse
Energiegewinnung aus der Verbrennung von Fettsäuren. Spaltung von Nahrungsfetten im Darm, die Mobilisierung von Depotfetten und die Steuerung dieser Vorgänge. Wichtig für Belastungen, die über 40 Minuten andauern.

Lockerer Dauerlauf
--> Dauerlauf

Logic Waterproof
Hält Regen, Wind und Wetter ab.
Die innovative Materialtechnologie LOGIC Waterproof von ODLO schirmt den Körper als dritte Schicht wirksam vor äußeren Einflüssen ab. Das Material ist wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv.

Logic Weatherproof
Schützt bei jedem Wetter.
Die innovative Materialtechnologie LOGIC Weatherproof von ODLO bietet höchste Funktionalität: Das speziell entwickelte Funktionsmaterial transportiert die Feuchtigkeit nach außen, ist atmungsaktiv und schützt optimal vor Witterungseinflüssen.

Logic Windproof
Schütz wirksam gegen Windchill-Effekt.
Je nach Windgeschwindigkeit ist die subjektiv empfundene Temperatur deutlich niedriger als die gemessene Außentemperatur. LOGIC Windproof von ODLO dämmt diesen Windchill-Effekt. Das Material ist extrem atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend.

Long Jog
Der Long Jog ist perfekt geeignet, um die Grundlagenausdauer zu trainieren. Damit ist ein Lauf in langsamen bis moderatem Tempo über mindestens 80 Minuten gemeint.

LUNGE Manufaktur
Deutscher Laufschuhhersteller.
www.lunge.com

Lysin
Lysin ist einer der wichtigsten Bausteine für unser Immunsystem. Eine ausreichende Lysin-Versorgung ist wichtig, damit es nicht zu einer gestörten Immunfunktion oder Wachstumsstörungen kommt.

Bedeutung im Sport:

  • Fördert die Erholung

  • Stärkt das Immunsystem

  • Stimuliert die Produktion von körpereigenen Wachstumshormonen


Anwendung:

  • 14 mg/kg Körpergewicht pro Dosierung


Wann und wie:

  • Egal, Hauptsache man kommt auf eine angemessene Tagesdosis


Bedeutung für die Gesundheit:

  • Unterstützt das Immunsystem

  • Wirkt antiviral gegen Herpes


Lysin in Lebensmitteln:
Lysinreiche Lebensmittel (pro 100 g):

  • Thunfisch (2210 mg)

  • Schweinefleisch, Filet (2120 mg)

  • Garnele (2020 mg)

  • Rindfleisch, Filet (2020 mg)

  • Linsen (1890 mg)




 
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