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Laufen mit dem Hund

Jog your dog
Du möchtst Deine persönliche Fitness verbessern und am besten noch in Kombination mit Deinem vierbeinigen Hausgenossen, oder schlummert in Dir die Idee sich Nachbars Lumpi mal als Motivator für eine Outdoorrunde auszuleihen?

Auf den Hund gekommen?
Für viele stellt der Hund einen idealen Begleiter dar, zumindest zum Spazieren gehen. Dass man mit Hund ganz ausgezeichnet auf spielerische Art Kraft und Ausdauer verbessern kann, steht dabei nicht im Vordergrund. Doch warum nicht auch mal den Hund fordern und dabei selber sportlich auf seine Kosten kommen? Wende  Dich doch Deinem Hund zu. Dein vierbeiniger Fitness-Partner steht bereit! Jog your Dog!

Jog your Dog, manchmal auch Dogging genannt, heißt im richtigen Deutsch nichts anderes, als gemeinsam mit dem Hund durch Feld, Wald und Wiesen zu traben. Joggen mit Hund, eben.

GEMEINSAM JOGGEN MACHT SPASS ...
Idealerweise bist Du ein geduldiger Laufanfänger (erfahrende Läufer sind natürlich auch angesprochen!), Dein tierischer Begleiter ausgewachsen und lauffreudig. Die Größe des Hundes spielt dabei keine große Rolle, doch bedenke, dass Du kleine Hunde mit kurzen Beinen schneller überforderst, als größere Artgenossen.

... ABER NUR, WENN MAN ES RICHTIG MACHT!
Gute Idee, magst Du sagen, Dein Sportdress aus dem Schrank kramen, den ab heute "sportlichen" Hund an die Leine nehmen und losrennen ... und sich vielleicht wundern: Und zwar deshalb, weil Dein gut trainierter Hund Dir begeistert davon stürmt und Du hechelnd in die Röhre guckst. Oder vielleicht, weil Du in sportlichem Schritt davonziehst und Dir Dein Hund verwundert nachschaut, während Du am Horizont verschwindst. Ob sich die Leine nach vorne oder nach hinten spannt - beides ist nicht gut für das neue Dream-Team!

Hund und Mensch als sportliches Team
Gehe deshalb langsam und mit Plan an die Sache heran. Überstürze nichts und schaue erst einmal, dass Du Dich und Deinen vierbeinigen Laufpartner in Einklang bringst. Dein Hauptanliegen sollte dabei immer das Wohlergehen Deines Hundes sein, denn schließlich hast Du Dir diese sportliche Beschäftigung für Euch beide ausgewählt, und Dein Hund hat naturgemäß mal wieder nicht die Möglichkeit, die Sache mit Dir zu erörtern. Gehe also verantwortungsbewusst mit Deiner Position als Leithammel, besser gesagt als Rudelführer um.

Schön und gut, magst Du denken, hast aber nun immer noch keinen Plan, wie genau Du das ganze anfangen sollst. Kein Problem. Wie es funktioniert wird Dir hier erklärt.

Ferner hat sich glücklicherweise schon jemand Gedanken gemacht: Dorothee Kühnau, die Dir vielleicht bereits als Autorin des Buches "Hunde-Physiotherapie: Fit und gesund durch Krankengymnastik" bekannt ist, hat einen gut verständlichen und leicht nachvollziehbaren Trainingsleitfaden für Mensch und Hund ausgearbeitet.

Faltblatt Trainingsleitfaden JOG YOUR DOG
Lauftraining für Mensch und Hund, Schritt für Schritt erklärt.

Zum Training
Führe Deinen Hund spielerisch an das Lauftraining heran. In der Regel freut sich jeder gesunde Hund über ein bisschen Dauerlauf. Wappne Dich mit Leckerlies und los geht´s. Wechsel am Anfang zwischen lockerem Trab und Spazierengehen, jeweils einige Minuten lang. Orientiere Dich dabei an den Empfehlungen für Laufanfänger. Was für Dich gilt, gilt auch für Deinen Hund. Übe zunächst ohne Leine auf einer Fläche, wo Du sicher sein kannst, dass Dein Hund Dir nicht wegläuft oder benutze eine Schleppleine. Gönne Deinem Hund zunächst etwas Freiraum. Er hat Dich vermutlich noch nie laufen gesehen und muss erstmal begreifen, was Du von ihm willst. Immer wenn er bei Fuß läuft bzw. in Deiner Nähe läuft, lobst und belohnst ihn.

Je fortgeschrittener Du bist, desto öfter nimmst Du ihn Hund an die Leine und übst das Laufen bei Fuß. Versuche immer dieselbe „Bei Fuß" Seite zu benutzen. So gewöhnst Du ihm leichter die Trainingsbegleitung bei anderen Sportarten, wie dem Radfahren, Inlineskaten, Skilanglauf o.ä. an, ohne dass er ständig vor Dir kreuzt. Baue immer wieder Streckenabschnitte mit Leine und ohne Leine ein. Der Hund sollte immer genügend Freiraum zum Schnüffeln haben.

Bedenke, dass der Hund keine gedämpften Laufschuhe trägt, sondern immer seine Allround-Pfoten benutzt, die sicherlich nicht für ein ausschließliches Laufen auf Asphalt konzipiert wurden. Bevorzuge also Wiesen, Wald- und Feldwege. Beim Laufen im Wald kannst Du auch eine Schleppleine einsetzen, falls Du Angst hast das Dein Begleiter zwischenzeitlich auf Nahrungssuche geht.

Beim Laufen in der Dämmerung nutze ein Reflektorhalsband oder ein Blinkhalsband und bestenfalls eine Reflektorleine, damit nicht nur Du, sondern auch Dein Hund erkannt werden. Du selbst hast an Deiner Laufbekleidung idealerweise eingearbeitete Reflektoren.

Praktische Hinweise
Fülle Dir die Hundeleckerlies in eine von zweien übereinandergestülpten Frühstückstüten und klemme sie sich einfach unter den Hosenbund. Die Leckerlies behindern Dich in der Regel nicht beim Laufen und die Tüte steht ohne aufwendiges Entpacken unter dem Laufen schnell zur Verfügung. Solltest Du in öffentlichen Parkanlagen unterwegs sein und Dein Hund erledigt sein Geschäft an einer ungebetenen Stelle, ziehe einfach die untere der Plastiktüten ab, greife in diese rein und stülpe die Tüte über das "Geschäft". Der nächste Müllcontainer wartet bestimmt hinter der nächsten Ecke.

Die Hundeleine, die Du immer mitführen mußt, auch wenn der Hund frei läuft, hängst Du Dir am besten quer über den Oberkörper. Am besten wickelst Du sie zweimal um Deinen Körper, damit sie eng anliegt und nicht hin- und herschwingt. Solltest Du nur eine Lederleine besitzen, die recht schwer ist, besorge Dir eine leichte 2m Stoffleine als Laufalternative, oder stelle Dir eine eigene Leine selber zusammen aus einem dünnen Seil mit einem kleinen Karabiner dran, um Sie am Geschirr zu befestigen. Du tust Deinem Hund einen großen Gefallen, wenn er nicht mit einem Halsband an der Leine läuft, sondern ein Geschirr trägt, an dem er sich nicht gleich aufhängt, wenn er mal irgendwo länger verharren will, während Du locker weitertraben möchtest.

Intervalltraining und Spieltrieb
Als fortgeschrittener Läufer wirst Du bald merken, dass es gar nicht so einfach ist, konsequent eine große Laufstrecke ohne Pausen zurückzulegen, da Dein Hund an der ein oder anderen Stelle länger verharren möchte, als Dir lieb ist. Nutze diese Pausen als willkommene Gelegenheit Intervalle einzubauen. Laufe langsamer, bis der Hund wieder bei Dir ist und baue Dir anschließend für einige Sekunden oder Minuten einen Sprint ein. Der Hund wird Dir folgen, da sein Spieltrieb erwacht und Du ihn so etwas auspowern kannst.

Du wirst sehen, Dein vierbeiniger Fitness-Partner hat mit Dir eine Menge Spaß am Laufen und irgendwann freut er sich schon beim Anblick Deiner Laufschuhe!

PROBIERE ES DOCH EINFACH MAL AUS! Ich hab´s getan!

Quelle: Textauszüge aus www.spass-mit-dem-hund.de und www.personalfitness.de




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