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Doping im Breitensport/Freizeitsport

Doping im Sport

200.000 Freizeitsportler konsumieren Dopingpräparate
Doping und Medikamentenmissbrauch sind längst nicht mehr ein Problem des Spitzensports allein. Etwa 200.000 Freizeitsportler sollen regelmäßig Anabolika und andere leistungsfördernde Substanzen konsumieren und damit dopen.
Das erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2006. „Es schlummert hier ein gefährliches Potential“, erklärte Frau Bätzing. Von daher sei es „ein wichtiges Signal für den gesunden Sport“, dass die Bundesregierung einen Gesetzentwurf mit Rechtsverschärfungen eingebracht hat, der auch Regelungen zur so genannten Besitzstrafbarkeit von größeren Mengen von Dopingmitteln vorsieht.  

Frau Bätzing sagte weiter, bei einer Umfrage in einem baden-württembergischen Fitnessstudio hätten 19,2 Prozent der Männer und 3,2 Prozent der Frauen angegeben, Dopingmittel zu konsumieren. „Das sind alarmierende Zahlen“, betonte sie. Während im Hochleistungssport Trainings- und Wettkampfkontrollen durchgeführt werden, sei das Volumen im Breitensport zu gering; und im Freizeitsport außerhalb der Vereinsstruktur des DOSB seien Kontrollen gar nicht möglich.  

Wörtlich heißt es im Bericht: „Ein weiteres Problemfeld beim Medikamentenmissbrauch stellt die Verwendung von Dopingmitteln im Sport dar. Trotz erheblicher Gesundheitsrisiken durch den Konsum von Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung und Körperveränderung missbrauchen Sportler Substanzen wie Anabolika, EPO oder muskelfördernde Wachstumshormone auch im Freizeitbereich. Die Substanzen sind leicht zu beschaffen, zudem finden im Freizeitsport keine Dopingkontrollen statt. Infolgedessen ist vor allem für junge Männer als Hauptkonsumenten das Gefährdungspotential hoch.“ Die Drogenbeauftragte wies bei der Vorstellung des Berichts vor allem auf die Gefahren durch legale Drogen wie Tabak, Alkohol und Medikamente hin. Sie unterstrich, dass vor allem exzessiver Alkoholkonsum unter Jugendlichen zum Problem werde. „Insgesamt trinken mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise“, erklärte sie. Die Zahl der Drogentoten sei hingegen weiter rückläufig und habe mit 1.296 den niedrigsten Stand seit 1989 erreicht. Cannabis mit zwei Millionen regelmäßigen Konsumenten sei die häufigste illegale Droge.[1]

Die tägliche Dröhnung
Höchstleistung aus dem Medizinschrank:
Ein geheimer Ort in Hessen. In einer kleinen Halle lagern über fünf Millionen Tabletten, Ampullen und Wirkstoffe. Dopingmittel mit einem Schwarzmarktwert von 15 Millionen Euro. Sie wurden vom Zoll und Bundeskriminalamt in den vergangenen Monaten bei Razzien, Hausdurchsuchungen und Stichproben im Handel beschlagnahmt.

Für wen waren die Dopingmittel bestimmt? Wer waren die Abnehmer von Testosteron, Ephedrin und Nandrolon? Selbst das aus DDR Zeiten berüchtigte Hormonmittel Oral-Turinabol ist darunter.

Im Breitensport angekommen
Die Fahnder haben eine schlimme Befürchtung - längst schon ist Doping ein Problem der Masse. Nicht mehr allein Profisportler helfen mit Dopingmitteln nach. Mittlerweile ist Doping im Breitensport angekommen. Immer beliebter werden die unerlaubten Mittel zur Leistungssteigerung gerade bei Ausdauersportlern wie Marathonläufern, Radfahrern, Schwimmern und bei den härtesten aller Sportlern - den Triathleten.

In der Dokumentation "Die tägliche Dröhnung" folgen die ZDF-Reporter Ralf Paniczek und Felix Hero für die Sendereihe "ZDFzoom" der Spur des Betruges. Welche Mittel werden genommen, warum riskieren Hobbysportler ihre Gesundheit und vor allem warum wird so wenig dagegen unternommen? Ralf Paniczek und Felix Hero sind Mitarbeiter des ZDF Doping-Rechercheteams und beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Doping im Profisport. Immer wieder sind ihnen dabei Hinweise auf den Einsatz von Dopingmitteln auch im Breitensport begegnet.[2]

Quellen: [1] DOSB (Sportentwicklungs-News vom 12.05.2007), [2 ] Aufzeichnung vom TV-Sender PHOENIX (Video), PHOENIX (Text), dpa (Foto)




 
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